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Die Delfin-Therapie ist gesichert

Langenhagen Die Delfin-Therapie ist gesichert

Gut 500 Zuschauer haben das Fußball-Benefizspiel zwischen den Altherren des MTV Engelbostel-Schulenburg und den Hannover Allstars zum Fest werden lassen. Herausragend war auch das Einspielergebnis: Die Partie und das Drumherum auf der Anlage in Engelbostel sorgten für einen Erlös von 10 096 Euro.

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Beim Fußball-Benefizspiel in Engelbostel kamen genau 10096 Euro zusammen.

Quelle: Hartung

Engelbostel. Die Allstars, bei denen ehemalige 96-Profis wie Altin Lala, Fabian Ernst, André Breitenreiter und Babacar N´Diaye mitspielten, gewannen mit 7:2. Das Ergebnis war aber zweitrangig. Denn der Anlass der Partie war, für den vier Jahre alten Enes Geltetik Geld zu sammeln. Der kleine Junge leidet unter dem Rubinstein-Taybi-Syndrom. Diese sehr seltene Krankheit sorgt dafür, dass Enes mit geistigen und körperlichen Behinderungen zu kämpfen sowie eine geringe Lebenserwartung hat.

Ziel der Partie in Engelbostel war es, mindestens 8000 Euro zu sammeln, um für Enes eine Delfin-Therapie in der Türkei finanzieren zu können. Der Engelbosteler André Carriere, der aufgrund seiner Kontakte in die Fußballszene viele ehemalige Profis für das Spiel verplichten konnte, hatte im Vorfeld mit MTV-Kapitän Marcus Bohne die Organisation übernommen. "In Engelbostel kann man solche Benefizaktionen machen. Denn die Hilfsbereitschaft ist hier enorm", freute sich Carriere, dass das anvisierte Ziel noch um 2000 Euro übertroffen wurde.

Und die Hilfs- und Spendenbereitschaft war sogar dermaßen groß, dass das Spiel - vom ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Bernd Hauer aus Celle geleitet - mit 20 Minuten Verspätung angepfiffen wurde. Hier noch ein Scheck, dort noch eine Spende - immer wieder durften die Eltern von Enes, Emre und Michéle Geltetik, auf derm Platz kleinere Beträge in Empfang nehmen. Dabei wurden sie jeweils von ihren eigenen Emotionen überrannt und konnten ihre Tränen nicht aufhalten.

"Ich bin vollkommen überwältigt, wie viele Leute hier auf die Anlage gekommen sind, nur ums uns zu helfen", sagte Michéle Geltetik. Die Therapie im türkischen Marmeris ist also gesichert. Die Familie schöpft nun neue Hoffnung, denn Michéle Geltetik hält Eniz auf dem Arm: Ihr drei Monate altes Kind kam völlig gesund zur Welt.

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Von Stephan Hartung

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