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So fällt die 
Bilanz der 
anderen aus

Langenhagen So fällt die 
Bilanz der 
anderen aus

Bis in den Morgen hinein musste die eine oder andere Partei und Wählergemeinschaft in Langenhagen um den Einzug in den Rat zittern. Erst um 2.30 Uhr hat das vorläufige Endergebnis festgestanden.

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Zu diesem Zeitpunkt gelten die Unabhängigen ohne Mandat noch als Wahlverlierer. Erst morgens um 2.30 Uhr gelang doch noch der Sprung in den Rat der Stadt Langenhagen.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Wilhelm O. Behrens musste lange zittern: Erst um 2.30 Uhr am Montagmorgen stand fest, dass er per Direktmandat den Einzug in den Rat geschafft hat. Ausgerechnet sein eigener Wahlbezirk hing nach mehrfacher Auszählung im Zeitplan hinterher. Dass er es als Einziger der von ihm initiierten Gruppierung Die Unabhängigen geschafft hat, lässt für Behrens nur einen Schluss zu: „Ich habe Signale für einen Zusammenschluss rausgeschickt. Noch einmal als Einzelkämpfer ist eine Ratsperiode nicht zu schaffen.“

Auch Andreas Eilers von der Wählergemeinschaft Alternative für Langenhagen (WG AfL) musste so lange auf die Nachricht warten, doch noch in den Rat eingezogen zu sein. Er hofft nun auf eine sachorientierte Politik in der Stadt. Eilers ist zudem in den Ortsrat Kaltenweide gewählt worden. Er räumt aber auch ein, dass die WG-AfL mit einem durchaus besseren Ergebnis gerechnet hatte. "Doch damit müssen wir uns zufriedengeben."

Ein wenig enttäuscht ist Michael Braedt, Sprecher der Linken, mit dem einen Sitz im Langenhagener Rat schon. Er hatte gehofft, in Fraktionsstärke einziehen zu können. Obwohl sie „Klartext geredet“ hätten, seien die Linken in der Öffentlichkeit lediglich als Neulinge wahrgenommen worden. „Auf dem Ergebnis können wir aber aufbauen“, betonte Braedt am Montag. Nächste Woche werde sich die Partei zusammensetzen, um zu beratschlagen, wie die in den Rat gewählte Felicitas Weck aktiv von den anderen Mitgliedern unterstützt und auch vertreten werden könne.

Einen eher ruhigen Abend verlebte Joachim Balk, der künftig für die FDP im Rat sitzt. Es habe sich rasch abgezeichnet, dass es mit der Rückkehr in Langenhagens Politik klappen sollte, meinte er gestern. Balk schließt eine Zusammenarbeit mit anderen Parteien und Wählergemeinschaften nicht aus. Doch das müssten die nun folgenden Gespräche erst ergeben. Für ihn sei wichtig, dass in der Langenhagener Politik auch wieder FDP-Positionen vertreten werden können.

Das Bündnis Bürger für Langenhagen (BBL) kann wie bei der letzten Wahl mit Jens Mommsen, Timo Schubert und Domenic Veltrup erneut drei Vertreter in den Rat entsenden. Das sprichwörtliche Zünglein an der Waage könnte das BBL vor allem in Godshorn und Kaltenweide darstellen. Wenn sich in beiden Orten die SPD und CDU nicht zu einer großen Koalition durchringen können, kommt eine Mehrheit nur mit dem Bündnis zusammen.

Von Sven Warnecke und Rebekka Neander

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