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Bleibt der Emmaus-Hort geöffnet?

Langenhagen Bleibt der Emmaus-Hort geöffnet?

Die Schließung des Emmaus-Horts an der Ringstraße war eigentlich absehbar: Doch nun soll geprüft werden, ob die Fortführung des Betriebes über 2017 hinaus sinnvoll ist. Der Kirchenkreis ist dafür. Denn die Nachfrage ist weiterhin da.

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Symbolbild: Hortplätze sind auch in Langenhagen weiterhin begehrt. Für 15 Prozent der Schulkinder soll stadtweit ein Platz zur Verfügung stehen.

Quelle: Uwe Anspach

Langenhagen. Die Schließung des Horts an der Ringstraße war eigentlich absehbar: In der zweiten Jahreshälfte 2017 sollte der Betrieb der Emmausgemeinde auslaufen. So will es ein Ratsbeschluss. Doch die Nachfrage der Eltern bringt erneut Bewegung in die Diskussion.

In Langenhagen soll stadtweit für 15 Prozent aller Schulkinder ein Hortplatz zur Verfügung stehen. Das hatte der Rat beschlossen. Der Rest der außerschulischen Betreuung soll durch den Ausbau offener Ganztagsgrundschulen gedeckt werden. Doch der auf Papier festgehaltenen Rechnung wird nun im wirklichen Leben wiederholt widersprochen. Zuletzt zeigte wütender Protest der Eltern in Kaltenweide, dass dort zu wenig Hortplätze zur Verfügung stehen. Und nun soll auch der Erhalt des Horts der Emmausgemeinde an der Ringstraße geprüft werden.

In einem Gespräch haben sich der Kirchenkreis als Träger und die Stadt darauf geeinigt, einen möglichen Erhalt der Einrichtung auch über das Jahr 2017 hinaus zu prüfen. Zunächst aber, betont Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch, wolle man die tatsächlich einlaufenden Anmeldezahlen abwarten. Das Ergebnis solle um Doppelanmeldungen oder zurückgezogene Nachfragen bereinigt werden.

Nachdem das ehemalige Gebäude des Horts an die Tafel abgetreten worden war, hatte dieser provisorisch in das Kirchengebäude an der Ringstraße ziehen müssen. Aufgrund der dortigen Gegebenheiten war dem Hort jedoch nur eine befristete Nutzungserlaubnis über vier Jahre gegeben worden. Diese läuft planmäßig im August 2017 aus.

Da der Bedarf an Hortplätzen großzügig abgedeckt sei, hatte Gotzes-Karrasch im Jugendhilfeausschuss im Dezember noch erläutert, dass der Emmaus-Hort aufgrund der befristeten Nutzungsmöglichkeit einer möglichen Anpassung der Hortplatzversorgung zum Opfer fallen könnte. Der Kirchenkreis hatte dagegen argumentiert, dass auch den Kindern der drei Ganztagsgruppen im Kita-Bereich die Möglichkeit gegeben werden soll, weiter dieselbe Einrichtung besuchen zu können. Die Nachfrage an Hortplätzen sei in der Einrichtung nach wie vor da.

Der Verbleib des Hortes wäre in jedem Fall nicht nur mit einem Federstrich zu besiegeln. Sollte der Hort bleiben, müssten die Räume baulich angepasst werden.

von Nils Oehlschläger

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