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Bombenräumung: 16.000 Menschen müssen raus

Radius ist vergrößert Bombenräumung: 16.000 Menschen müssen raus

Seit Freitag ist es amtlich: Auch auf der Autobahn 2 in Höhe Godshorn könnte ein Bombenblindgänger in der Erde liegen. Aus diesem Grund muss für die Bergungsaktion am 19. Juli der Sperrbereich ausgedehnt werden. Davon sind in Langenhagen und Hannover nun knapp 16.000 Menschen betroffen.

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Für die Bombenräumung am 19. Juli muss der Evakuierungsradius vergrößert werden.

Quelle: dpa/Symbolbild

Langenhagen. Statt der bislang zwei Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger sind es nunmehr drei. Denn die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sucht bei der aktuellen Sanierung der A 2 anhand von ausgewerteten Luftbildaufnahmen ebenfalls nach Blindgängern. Und ist fündig geworden: Gestern bestätigte die Behörde, dass im Bereich des Autobahnparkplatzes bei Godshorn im Erdreich verdächtige Anomalien entdeckt worden sind.

Das hat zur Folge, dass der Sperrbereich für die geplante Aktion zur Kampfmittelbeseitigung am 19. Juli nun nicht mehr nur die kompletten Stadtteile Wiesenau und Brink sowie Teile von Langenforth umfasst. Auch Godshorn liegt jetzt fast komplett im Evakuierungsbereich, der in einem Radius von 1000 Metern um die drei Verdachtspunkte eingerichtet wird. Davon sind auf Langenhagener Stadtgebiet 14.400 Menschen betroffen, die um 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen, teilte Rathaussprecherin Juliane Stahl am Freitag mit. Zudem liegen auch Teile von Vahrenheide und Brink-Hafen sowie jetzt auch von Vinnhorst mit noch einmal 1500 Einwohnern im Gefahrenbereich.

Karte: Das erweiterte Evakuierungsangebot

Karte: Das erweiterte Evakuierungsangebot

Quelle: haz Grafik

Die Stadtverwaltung hat auf der Internetseite von Langenhagen eine Karte mit dem geänderten Sperrbereich sowie eine aktualisierte Liste der Straßen eingestellt. Stahl bittet derzeit darum, von Nachfragen abzusehen. „Vieles wird sich klären, wenn die Handzettel mit umfangreichen Informationen gegen Ende der 28. Kalenderwoche verteilt werden“, sagte sie. Zudem sei ab dem 16. Juli das gebührenfreie Bürgertelefon unter der Nummer (0800) 7307000 geschaltet, bei dem Krankentransporte angemeldet und Fragen geklärt werden können. Als Sammelstelle ist das Schulzentrum Langenhagen vorgesehen

Zuletzt war im November 2014 ein Blindgänger gesprengt worden.

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