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Bühne des Kulturrings steht nun in der Kirche

Godshorn Bühne des Kulturrings steht nun in der Kirche

Da die Stadt das Gemeindehaus in Godshorn zur Unterbringung von Flüchtlingen braucht, ist der Kulturring vorerst auf die Straße gesetzt worden. Doch mithilfe des Kirchenvorstands ist ein neuer Spielort gefunden worden: die Kirche.

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Gestalten den Innenraum der Kirche zum Spielort um: Kulturringchef Detlef Euscher (links) und Kirchenvorstand Marco Balkenhol.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Wäre keine Lösung gefunden worden, hätte der Kulturring Godshorn sein Programm für 2016 absagen müssen, sagt der Vorsitzende Detlef Euscher. Da die Stadt notfalls auch das örtliche Gemeindehaus zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen muss, war dem Kulturring der Veranstaltungsort entzogen worden. In einer Klausurtagung des Kirchenvorstands ist dann beschlossen worden, die Kirche als alternativen Spielort anzubieten. „Das war ein super Angebot des Kirchenvorstands“, sagt Euscher. „Sonst hätten wir den Betrieb vermutlich einstellen müssen.“

Am Dienstag waren die Scheinwerfer bereits installiert und ein Teil der Bühne über den Stufen zum Podium aufgebaut. „Es ist hier natürlich alles ein bisschen anders“, sagt Euscher. So musste die Bühne mit neuen Füßen ausgestattet werden, um nicht gegen die Stufen zu stoßen. Ein Vorteil an den neuen Räumlichkeiten sei die Möglichkeit, im Ankleidezimmer des Pastors eine Garderobe einrichten zu können, sagt Euscher. Nachteilig sei jedoch, dass für den Getränkeverkauf zwei Kühlschränke angeschafft werden mussten. Ansonsten habe es keine Komplikationen gegeben - auch, da sieben weitere ehrenamtliche Helfer mit anpackten.

Weil der Gottesdienst in den Wintermonaten aus der Kirche in die benachbarte Kapelle ausgelagert werde, könne die Bühne des Kulturrings eventuell bis zum März im Kirchengebäude stehen bleiben, sagt Kirchenvorstand Marco Balkenhol. Mehr Arbeit bei Auf- und Abbau mache der Umzug in die Kirche nicht. „Ich glaube, der Aufwand wiegt sich auf“, sagt Balkenhol. Bis alles steht, brauche es jedoch noch ein paar Tage. Und sowieso: „Richtig ruhig werden wir erst nach der ersten Veranstaltung“, sagt Balkenhol. Diese ist für Freitag, 15. Januar, angesetzt. Ab 20 Uhr will Bauchredner Mario Reimer das Publikum mit seinen Puppen begeistern. Karten kosten 17 Euro und sind bei Buch und Papier Monika Frommeyer, Alt Godshorn, sowie bei der Volksbank an der Walsroder Straße erhältlich.

Von Nils Oehlschläger

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