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Busse müssen künftig warten

Langenhagen Busse müssen künftig warten

Es ist eine Erleichterung für viele Pendler: Linksabbieger müssen am Langenforther Platz künftig weniger warten, um den überfüllten Verkehrsknotenpunkt der Stadt passieren zu können. Vor allem die Walsroder Straße soll entlastet werden.

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Wer von der Walsroder Straße derzeit in Richtung Bothfeld fahren möchte, muss zuweilen viel Geduld mitbringen. Dies soll sich nun ändern.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. Künftig haben nur noch die Stadtbahn und der erste ankommende Bus technisch die Möglichkeit, sich die Ampel am Langenforther Platz freizuschalten. „Sollten kurz danach weitere Busse an der Kreuzung ankommen, müssen diese nun auf die nächste Grünphase warten.“ Diese Nachricht von Anette Mecke gehört zu den am längsten ersehnten unter Langenhagens Pendlern. Die Leiterin der Abteilung Verkehr und Straße musste diese in den vergangenen Jahren wiederholt vertrösten.

Doch nun nutzt die Stadt eine von der Üstra und ihrer Technik-Tochter Infra initiierte Umrüstung der Stadtbahnhaltestelle, um die Steuerung der Kreuzung zu verändern. „Die Üstra hatte nach dem tödlichen Unfall eines Radfahrers am Harzweg sämtliche Lichtsignalanlagen auf der Walsroder Straße in Richtung Hannover mit zusätzlichen Doppelrot-Lichtern nachrüsten lassen“, berichtete der technische Sachbearbeiter Uwe Fromberg. Nachdem diese Arbeiten sowie der Umbau des Hochbahnsteigs am Langenforther Platz abgeschlossen seien, müsse nun das überalterte Steuerungsgerät der Ampel ausgetauscht werden. „Dabei“, so Mecke, „wird es neu programmiert.“

Dass damit die Busse künftig weniger bevorteilt werden, sei für die Üstra kein Problem gewesen, sagt Mecke. „Es ist auch in deren Interesse, dass eine Busbeschleunigung von den Bürgern akzeptiert wird.“ Doch gerade die Vorrangschaltung hatte für immer mehr Verdruss gesorgt. Linksabbieger, die von der Walsroder Straße auf die Ost-WestAchse abbiegen wollten, mussten bis zu zehn Minuten warten. Viele nutzten daraufhin die Konrad-Adenauer-Straße oder die Wohnviertel um die Hindenburgstraße als Ausweichrouten.

Während des Umbaus wird die Kreuzung über eine Baustellenampel gesteuert. „Der Verkehr wird dadurch nicht beeinträchtigt.“ Wie Fromberg weiter betont, spare die Stadt durch die Verknüpfung der Arbeiten „rund 8000 Euro“ für eine eigens aufzustellende Baustellenampel. Die Stadt trägt nun etwa 39.000 Euro für den Umbau. Die Signalanlage wird dabei auf LED-Technik umgerüstet. Zudem erhält sie Erweiterungen für seh- sowie hörbehinderte Verkehrsteilnehmer. Die Umrüstaktion dauert voraussichtlich bis zum 19. Februar.

Weitere Bauarbeiten folgen

Für die Walsroder Straße sind die Bauarbeiten damit nicht beendet. Noch in diesem Jahr, so Stadtsprecherin Juliane Stahl, werde es zwischen Langenforther Platz und Konrad-Adenauer-Straße Arbeiten an den Schmutzwasserkanälen geben. Wie sehr der Verkehr durch diese Arbeiten beeinträchtigt werde, könne sie noch nicht sagen. Doch würden die Behinderungen sicherlich weniger stark ausfallen als während der jüngsten Sanierung der Trinkwasserleitungen. „Wir konnten diese Arbeiten nicht miteinander verknüpfen, weil die Straße sonst überhaupt nicht mehr befahrbar gewesen wäre“, sagte Stahl. Im Jahr 2017 soll dann besagter Bereich komplett umgebaut werden. Dabei wird unter anderem der Platz für die Linksabbiegerspur vergrößert und die Kreuzung einmal mehr dadurch entlastet.

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