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Stadt soll Schüler zählen

Langenhagen Stadt soll Schüler zählen

Der Protest des Stadtschülerrates zeigt Wirkung: Auch die CDU-Fraktion fordert jetzt von Region und der Stadt Langenhagen eine Verbesserung der Situation in den derzeit offenbar überfüllten Schulbussen. Auch die Abfahrzeiten müssten verbessert werden.

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Über zu volle Busse beklagen sich Schüler und Eltern stadtweit immer wieder.

Quelle: Otto

Langenhagen. Überfüllte Busse am Morgen, stehen gelassene Schüler, unpassende Abfahrzeiten - die CDU Langenhagen zeigt sich beeindruckt von der Mängelliste, die ihr der Stadtschülerrat unlängst übergeben hat. Als erste Reaktion, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Reinhard Grabowsky, habe man einen Fragenkatalog an die Regionsverwaltung geschickt.

Doch auch aus dem Langenhagener Rathaus wollen die Christdemokraten Antworten hören. Unter anderem soll die Stadt die Zahl der mit dem Bus fahrenden Schüler erheben. "Wir wollen zunächst erreichen, dass sich die Abfahrtszeit der Busse in Richtung Godshorn am Bahnhof Mitte stärker danach richtet, wann der Großteil der Realschüler Schluss hat", schreibt der schulpolitische Sprecher Marco Zacharias dieser Zeitung. Dies sei am schnellsten umzusetzen. Bislang fahre der Bus so früh ab, dass er von den betroffenen Schülern nicht erreicht werden kann.

Der Stadtschülerrat hatte sich zudem jedoch vor allem über stark überfüllte Busse beschwert. Zuweilen würden Schüler an den Haltestellen stehen gelassen. "Wir brauchen morgens mehr Busse aus Richtung Kaltenweide und Krähenwinkel. Das sieht jeder, der vor Schulbeginn ab Höhe Eichstraße in den Bus steigen möchte", so Zacharias weiter. Doch da es hier vor allem um Kosten gehe, die die Region zu tragen habe, "werden wir viele Gespräche führen müssen".

Deshalb möchte die CDU zunächst die tatsächlich mit dem Bus fahrenden Schüler abfragen. Wenn mehr Personen in den Bussen mitfahren als zulässig, sei die Region zum Handeln verpflichtet, betont Zacharias. Einen entsprechenden Antrag erarbeitet die CDU-Ratsfraktion zurzeit.

Vergleichbare Probleme werden auch aus anderen Kommunen regelmäßig an die Region sowie die von ihr beauftragten Busunternehmen herangetragen. In den darauf folgenden Antworten kommen dann jedoch auch andere Beobachtungen zur Sprache: So nutzten die Schüler beim Einsatz mehrerer Busse zur selben Zeit gerne den jeweils spätesten oder träfen sich gezielt mit Freunden, ohne die früheren, oft leereren Busse zu nutzen.

Von Rebekka Neander

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