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Schul-Containerdorf soll umziehen

Langenhagen Schul-Containerdorf soll umziehen

An den Unterricht in den Containern auf dem Sportplatz haben sich Schüler und Lehrer trotz aller Widrigkeiten inzwischen leidlich gewöhnt. Gleichwohl soll es nicht noch schlimmer werden. Deshalb, so der Wunsch aller Betroffenen, soll das Container-Dorf umziehen, bevor der Baulärm richtig startet.

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Im Sommer 2014 wurden in einem Schnellverfahren Container als Ersatz-Unterrichtsräume hinter dem Schulzentrum aufgebaut. Bevor es mit den eigentlichen Abriss- und Bauarbeiten weitergeht, soll ein neuer Platz für das Container-Dorf gesucht werden.

Quelle: Hartung (Archiv)

Langenhagen. Mit diesem Wunsch rennen Eltern, Lehrer und Schüler bei der Stadtverwaltung offene Türen ein. Mehr noch: Wenn alle Planungen für den Umzug des Gymnasiums sowie der Um- und Neubauten für die IGS funktionieren, kann der Wunsch sogar Wirklichkeit werden. Knackpunkt der Diskussion ist der von der Stadtverwaltung und Vertretern der IGS favorisierte Bau einer neuen Veranstaltungssporthalle auf dem Bolzplatz zwischen Schulzentrum und Konrad-Adenauer-Straße. Der Standort hat aus Sicht der Verwaltung viele Vorteile: Er steht einem Schulneubau nicht im Weg und er ist zugleich aus verkehrlicher Sicht perfekt an die Konrad-Adenauer-Straße angeschlossen. Aus Sicht der Schüler und Lehrer allerdings hat er einen entscheidenden Nachteil: Der Lärm dieses Baus wäre viel zu dicht an den Unterrichtsräumen im Container-Dorf.

In der jüngsten Sitzung des Technischen Schulbauausschusses, der mit dem Bildungsausschuss das Raumprogramm für das neue Gymnasium verabschiedet hat, äußerte Elternvertreterin Natascha Stumpf deshalb einmal mehr die Bitte, ob man für die Container nicht einen neuen Platz finden könne - rechtzeitig vor Baubeginn. Dies zumal die Zahl der Container sich noch einmal deutlich erhöhen muss: Da ein Baustart für das Gymnasium aufgrund unabänderlicher Planungs- und Ausschreibungsfristen nicht vor Sommer 2019 möglich ist, kann der Umzug der Schule wohl kaum vor dem kritischen Schuljahresbeginn 2020 gelingen. Dann aber wechselt das Gymnasium von G8 zurück auf G9 und muss auf einen Schlag einen weiteren Jahrgang unterbringen.

Stadtbaurat Carsten Hettwer hat deshalb auf Nachfrage die Zeitpläne überprüft - und überbringt gute Nachrichten: Ein endgültiger Platz für die Container könne erst bestimmt werden, wenn die Masterplanung für die neue Gesamtschule fertig ist. Dafür aber wird es noch mindestens den Rest des gerade begonnenen Jahres brauchen. Allerdings kann laut Hettwer auch mit dem Bau der Sporthalle frühestens im Frühjahr 2018 begonnen werden. Und dies auch nur, wenn der Rat in seiner nächsten Sitzung am 22. März Grünes Licht gibt für den Start der Ausschreibungen. "Aber eigentlich könnte der Umzug dann tatsächlich noch vor dem Baustart gelingen."

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