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Peko-Halle bald wieder nutzbar

Langenhagen Peko-Halle bald wieder nutzbar

Das Dach der Peko-Halle ist dicht. Damit kann die Stadt nun doch dauerhaft gegen die Schimmelbildung im Geräteraum vorgehen. Ob die bereits von Gutachtern in Teilen für den Sportunterricht freigegebene Halle damit wieder gänzlich nutzbar wird, entscheidet sich bis Ferienende.

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Die Mitglieder der Technischen Schulbau-Ausschusses hatten sich unlängst selbst ein Bild gemacht vom Wassereintritt in die Peko-Halle und den dadurch provozierten Schimmelbefall. Doch längst nicht alles, was an den Wänden schwarz ist, ist tatsächlich der gesundheitsgefährdende schwarze Schimmel. Nach der endgültigen Abdichtung des Daches soll der Geräteraum nun von allem Schimmel befreit werden.

Quelle: Neander

Langenhagen. Das Dach der Peko-Halle ist dicht. Damit kann die Stadt nun doch dauerhaft gegen die Schimmelbildung im Geräteraum vorgehen. Ob die bereits von Gutachtern in Teilen für den Sportunterricht freigegebene Halle damit wieder gänzlich nutzbar wird, entscheidet sich bis Ferienende. Die rund ein Meter breite Betonrinne auf der seit Jahren maroden Sporthalle am Stadtpark hat in den vergangenen Monaten diverse Baufachleute an ihre Grenzen gebracht. Eine konstruktionsbedingte Leckage im Materialübergang sorgte deshalb immer wieder für einen Wassereintritt vor allem im Geräteraum der Peko-Halle.

Dunkelbraune Laufspuren an den Betonpfeilern dokumentieren dies auf unappetitliche Weise. Diese sehen zwar nicht schön aus, bilden aber, wie Stadtbaurat Carsten Hettwer am Donnerstag dem Technischen Schulbauausschuss berichtete, keine Gefahr. „Es handelt sich dabei definitiv nicht um Schimmel.“

Nach der erfolgreichen Reparatur der Halle hofft die Stadt nun darauf, die Halle nach den Herbstferien wieder in Gänze freigeben zu können. Sogar der nach den Sommerferien von gesundheitsbedenklichem schwarzem Schimmel befallene Geräteraum könne dann wieder genutzt werden. Experten der Landesschulbehörde und des Gemeindeunfallverbandes hatten – in Unkenntnis der Dachreparatur – noch vor wenigen Tagen empfohlen, den Geräteraum bis zum Hallenabriss aufzugeben. Die Sportmaterialien sollten stattdessen auf dem westlichen Feld der Halle gelagert und dieses vom Sportbetrieb abgetrennt werden. Überdies hätten für den Unterricht dann die Tore und Spielfeldmarkierungen versetzt werden müssen.

Diese Arbeiten wird die Stadt nun erst einmal verschieben. Das Gymnasium und die IGS, die im Gegensatz zur Stadt die Halle zuletzt überhaupt nicht mehr nutzen wollten, haben die Kunde von der Dachreparatur zwar mit Freude aufgenommen. Ob sie dem Plan der Stadt jedoch folgen wollen, machen sie von einer erneuten Begutachtung durch den Gemeindeunfallverband abhängig. Dessen Prüfung, so auch Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch im Ausschuss, werde bis zum Ende der Herbstferien vorliegen.

Wasser in den Duschen ist unbedenklich

Auch Frank Güsewelle aus dem Hochbaubereich der Stadt hatte gute Nachrichten für Schulen und Politik: Das braune Wasser, das aus den Duschen der alten Sporthalle ausgetreten war, hat keinen gesundheitsgefährdenden Hintergrund. „Wie bei den meisten älteren Leitungen tritt eine Eintrübung auf, wenn über mehrere Wochen kein Wasser laufen gelassen wurde“, ergänzte Stadtbaurat Carsten Hettwer. Güsewelle berichtete, das Wasser aller Entnahmestellen der Schule (und damit auch in der Peko-Halle) werde regelmäßig beprobt. „Weder bei der letzten regulären Beprobung im Juni noch jetzt im September konnten irgendwelche Keime oder Mikroben in der Probe festgestellt werden.“ Das Wasser habe – auch wenn Schwebstoffe die Klarheit trübten – in jedem Fall „Trinkwasser-Qualität“.

Auch zu einem von Schülern berichteten Fall eines Schimmelbefalls in den Containern auf dem Sportplatz hinter dem Schulzentrum konnte die Stadt Entwarnung geben. Richtig sei, dass nach einigen Stark­regenfällen Wasser durch das Dach eingetreten sei. Die davon befallene Deckenplatte sei danach zwar verfärbt gewesen. „Dabei hat es sich jedoch nicht um Schimmel gehandelt“, betonte Güsewelle. Er appellierte an die Schulen, jeglichen Schadensfall immer sofort an die Stadt zu melden. „Dann können wir auch sofort etwas tun.“ Das Loch in dem Containerdach sei inzwischen repariert worden.

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Nicht alles, was braune Spuren an den Wänden im Geräteraum der Peko-Halle hinterlässt, ist Schimmel. Die Laufspuren des über Jahre immer wieder eingetretenen Niederschlagswassers sind zwar unappetitlich, aber nicht gesundheitsgefährdend.

Quelle: Neander (Archiv)
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