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Führungswechsel bei „Emma und Paul“

Langenhagen Führungswechsel bei „Emma und Paul“

Das Evangelische Familienzentrum „Emma und Paul“ leistet wichtige Stadtteilarbeit in den Kirchengemeinden St. Paulus und Emmaus. Für die Koordination wird künftig Anke Kappler verantwortlich sein. Sie löst Bianca Norberg ab. Am Montag bietet das Zentrum für die Kunden der Tafel eine heiße Suppe an.

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Pastor Frank Foerster freut sich, dass Anne Kappler (Mitte) die Nachfolge von Bianca Norberg antritt.

Quelle: Chadde

Langenhagen. Mit seinem Familiencafé, verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen oder der Babysitterkartei, aber auch mit Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenslagen oder tollen Workshops ist „Emma und Paul“ in Wiesenau und Langenhagen vielfach präsent. Jetzt steht ein Wechsel in der Führung an: Die bisherige Koordinatorin Bianca Norberg (50), die die Ehrenämter sowie den Einsatz der zwei Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AHG) bündelte, wechselt nach vier Jahren zum 1. November die Arbeitsstelle.

„Meine beiden Kinder sind groß genug, jetzt muss ich mich um meine Rentenanwartschaften kümmern“, erläutert Norberg auf Nachfrage. Anstelle von 17 Wochenstunden arbeitet sie künftig auf einer vollen, unbefristeten Stelle bei der evangelischen Erwachsenenbildung. Doch bei Nachfolgerin Anke Kappler (43) wird das Familienzentrum weiterhin in allerbesten Händen sein.

In der vergangenen Woche arbeiteten die ehemalige und die angehende Koordinatorin erfolgreich zusammen, damit der Übergang fließend stattfinden kann. Kappler, die aus Langenhagen stammt, aber im Rheinland studierte und als Bauforscherin promovierte, hat drei Kinder im Grundschulalter. „Als ich in meine alte Heimat Langenhagen zurückkam, war ‚Emma und Paul‘ gleich ein toller Anlaufpunkt, um schnell in Kontakt zu kommen“, schwärmt die neue Koordinatorin.

Sie engagiert sich ehrenamtlich im Familienzentrum, leitet die Theater AG und ist auch beim Basteln von Laternen mit von der Partie. „Die elegante Staffelübergabe ist ausgezeichnet“, berichtet Pastor Frank Förster. Er sucht weiter nach verlässlichen Finanzierungsmöglichkeiten der Koordinatorenstelle. „Die Lebensqualität, die Dank der engagierten Arbeit in unserem Familienzentrums möglich ist, steht außerhalb jeder Diskussion. Nur basiert unsere Finanzierung zum großen Teil auf Spendengeldern und ist deshalb nicht so leicht kalkulierbar, wie es für eine verlässliche Arbeit wünschenswert wäre.“

Förster selbst ist seit drei Jahren in der Gemeinde und unterstützt die Vernetzungsarbeit des Familienzentrums nach Kräften. „Wir haben viele Unterstützer“, so Förster. So hält Montags der „Tafel-Bulli“ an der Hindenburgstraße auf dem Parkplatz einer Druckerei, direkt gegenüber des Kirchengeländes. „Der Inhaber ist sehr großzügig mit den Parkzeiten“, betont Förster. Anschließend öffnet das Familiencafé, das meist von den Kunden der Tafel genutzt wird. Sie können am Montag eine Neuerung erleben: „Wir bieten erstmalig eine heiße Suppe an“, berichtet Kappler. Sie ist schon gespannt, wie das Angebot ankommen wird. Bei Bedarf könnte daraus ein Dauerbrenner werden.

Von PATRICIA CHADDE

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