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Drachen und Elfen machen Kindern Mut

Langenhagen Drachen und Elfen machen Kindern Mut

Musik fördert die Intelligenz, die Kreativitiät und die soziale Kompetenz - deshalb legt die Kita am Brinker Park ihren Schwerpunkt auf Musikprojekte. Nun bot sie ihren Kindern ein ganz besonderes Ereignis: Eine Aufführung der musikalischen Geschichte "Im Land der Drachen und Elfen".

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Schauspieler Bernd Linde vom Figurentheater Die Roten Finger zog die Kinder der Kita Brinker Park mit seinen Liedern und Szenen in seinen Bann.

Quelle: Gabriele Gerner

Langenhagen. "Schau dem Drachen in den Rachen, dann hat er nichts zu lachen!", rät die kleine Elfe dem verängstigtem Tim. Der glaubt nämlich überhaupt nicht, dass er der Richtige ist, als sie ihm sagt: "Du musst doch den Drachen besiegen!" Er, das kleine Menschenkind, kann doch nicht gegen einen Drachen kämpfen! Doch die kleine Elfe macht ihm Mut: "Atme tief und nichts geht schief!" Und allmählich wird Tim zuversichtlicher. Denn er weiß: "Ich bin zwar klein, doch nicht allein."

Gebannt verfolgten rund 60 Kinder in der Kita Brinker Park das Geschehen auf der Bühne. Schauspieler Bernd Linde und seine Puppen nahmen die Zuschauer mit auf die Reise ins Land der Drachen und Elfen. Held der Geschichte ist der kleine Tim. Er begegnet im Traum dem Zwerg Ambrosios und der Blütenelfe. Gemeinsam bestehen sie Abenteuer im Kampf gegen den Drachen. Spannung, witzige Dialoge und eingängige Lieder, die zum Mitsingen einladen, wechseln sich ab.

"Wir freuen uns sehr, dass unsere Kita-Kinder diese Aufführung besuchen können", sagte Kita-Leiterin Angelika Schulze. "Das ist ein richtiges Highlight für sie - und auch für uns." Die musikalische Geschichte des Figurentheaters "Die roten Finger" passt in das Konzept der Kita, die großen Wert auf musikalische Förderung im Kleinkindalter legt.

Zweimal wöchentlich nehmen Kita-Kinder in der Einrichtung an musikalischer Frühförderung teil. Durchgeführt wird diese von der Musik- und Klangtherapeutin (AdH) Jeanette Liebetrau-Rudmann, allseits bekannt als Jean. Singen, musizieren, im gemeinsamen Rhythmus klatschen, Instrumente ausprobieren - das alles bietet Jean den Kindern an. Das liebevolle Heranführen ans Musizieren ist mit keinen zusätzlichen Kosten für die Eltern verbunden: Die musikalische Frühförderung ist für die Kita-Kinder gratis. "Dadurch erreichen wir auch Kinder, die aus sozial schwierigen Verhältnissen kommen und möglicherweise nicht durch ihre Familie ans Musizieren herangeführt werden.", sagt Angelika Schulze. Das freut auch die Musik- und Klangtherapeutin. "Wir wollen das Interesse am Musikmachen wecken. Ist die Neugier einmal entfacht, kann das Kind vielleicht auch seine Familie dafür begeistern, ein Instrument zu kaufen und Unterricht zu ermöglichen.", meint Jean. Bei einigen Kita-Kindern ist das bereits geschehen: Sie besuchen regelmäßig ihren Gitarrenkurs.

Ob tanzen, singen oder das Erlernen eines Instruments - Kita-Leiterin Angelika Schulze hält alle Aspekte der musikalischen Förderung für immens wichtig: "Untersuchungen haben belegt, dass durch aktive Teilhabe an Musik beide Gehirnhälften angesprochen werden. Kinder, die Musik machen, sind ausgeglichener, kreativer, spachlich besser entwickelt, sozial kompetenter und haben einen Vorsprung beim Lernen. Das kann man jedem Kind nur wünschen." Und wenn sie dabei auch noch mutiger und selbstbewusster werden wie der kleine Tim im Theaterstück - umso besser!

Von Gabriele Gerner

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