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Freibad bleibt in Sommerferien wohl geöffnet

Langenhagen Freibad bleibt in Sommerferien wohl geöffnet

Der Plan galt bisher als unumstößlich: Das Godshorner Bad soll sechs Wochen vor dem Start der neuen Wasserwelten schließen. Doch nun kommt in die Terminplanung wohl Bewegung. Da die Wasserwelt vermutlich erst im August öffnet, besteht für Godshorn die Chance, bis zum Ende der Sommerferien aufzuhaben.

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Das Freibad in Godshorn wird vermutlich über die Sommerferien geöffnet bleiben dürfen.

Quelle: Bartelt (Archiv)

Langenhagen. "Wir sind der Meinung, dass das Freibad erhalten bleiben muss“, begründete Dietmar Grundey im jüngsten Stadtplanungsausschuss den Prüfauftrag an die Stadt zum Weiterbetrieb des Freibades Godshorn. Dazu seien inzwischen mehr als 5000 Unterschriften gesammelt worden. Zudem wolle seinen Angaben zufolge die Betreibergesellschaft in den nächsten zwei Wochen auch Unterlagen und Zahlen für einen Weiterbetrieb liefern. Einen Überblick etwa über die Kosten einer Fortführung fordert etwa auch Heinrich Kohne (Grüne).

Allerdings fanden einige Formulierungen des jetzt auf der Tagesordnung stehenden Prüfauftrages – etwa „Die Verwaltung wird beauftragt, das Freibad ... auch nach Eröffnung des Schwimmbadneubaus Wasserwelt in Langenhagen weiter zu betreiben“ – nur bei den wenigsten Ausschussmitgliedern Gefallen. Das sei schon mehr eine Forderung als ein Auftrag zur Prüfung, wurde vielfach moniert und in der Folge dann auch mehrheitlich abgelehnt.

Gleichwohl sei das Thema Freibad Godshorn auf der Tagesordnung des nächstes Badausschusses im Mai, kündigte Langenhagens Stadtbaurat Carsten Hettwer an. Für Grundey sei das zu spät, die Zeit laufe davon, meinte der Christdemokrat. Hettwer erinnerte im Ausschuss aber auch daran, dass das Godshorner Personal, das künftig in der Wasserwelt in Langenhagen aktiv sein wird, sechs Wochen vor dessen Start parat stehen müsse. Das sei so mit der Betreibergesellschaft GMF abgestimmt. Deshalb sei ein Weiterführen des Bades in Godshorn durchaus schon „ein Problem“.

Aus diesem Grund fühlt sich die SPD auch an den Ratsbeschluss mit der sechswöchigen Schließungsfrist vor dem Start der Wasserwelt gebunden, argumentierte Wolfgang Langrehr. Sein Parteifreund Wolfgang Kuschel indes forderte den Weiterbetrieb zumindest über die in diesem Jahr in Niedersachsen früh liegenden Sommerferien.

Das plane die Stadt auch so, stellte Hettwer in Aussicht. Schließlich gelte aktuell für die Wasserwelt der August als Eröffnungstermin. Es sei den Langenhagenern nicht vermittelbar, im Sommer kein städtisches Bad zu haben, begründete der Stadtbaurat die Überlegungen der Verwaltung. Aus diesem Grund solle vom bisherigen Beschluss, sechs Wochen vor der Eröffnung der Wasserwelt das Bad zu schließen, abgewichen und die Zeitspanne auf zwei Wochen reduziert werden, betonte Hettwer.

Von Sven Warnecke

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