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Das gemeinsame Fest kann steigen

Langenhagen Das gemeinsame Fest kann steigen

Es kann losgehen: Für das Volks- und Schützenfest sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Als Premiere in diesem Jahr beteiligen sich gleich vier Vereine an der fünftägigen Sause vom 25. bis 29. August in Langenhagen.

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Die Krähenwinkeler Könige (von links): Schülerkönig Clara Watzel, Jugendkönig This Damerow, König Ralf Damerow, Königin Bianca Rödl.

Quelle: privat

Langenhagen. Unterdessen werben die in der Schützen-Gemeinschaft Langenhagen zusammengeschlossenen Vereine sowie die Stadtverwaltung bei Vereinen und Verbänden wie auch bei der Bevölkerung um mehr Unterstützung beim Festumzug.

Im August feiern nicht nur die drei Schützenvereine der Kernstadt zusammen, sondern auch der aus dem benachbarten Krähenwinkel. Und nach Angaben von Oberschützenmeister Michael Freiberg soll es nicht bei dem einen Mal bleiben. Geplant sei, nach dem fünftägigen Fest vom 25. bis 29. August die Krähenwinkler als vierten Partner fest in die Schützen-Gemeinschaft Langenhagen aufzunehmen.

„Es fehlt nur noch der formale Schritt“, meint Freiberg mit Blick auf die dazu notwendige Satzungsänderung. „Mental sind wir schon zusammen“, betont der Oberschützenmeister und erhält Zustimmung von Krähenwinkels Schützenchef Manfred Pilgrim.

Los geht es am Donnerstag ab 19 Uhr mit einen Konzert des Blasorchesters Langenhagen und dem anschließenden Einmarsch der Vereine und der Ratsmitglieder in das Festzelt. Mit dem folgenden traditionellen Fassanstich eröffnet Bürgermeister Mirko Heuer das Fest dann offiziell.

Überhaupt die Stadtverwaltung: Die Rathausmitarbeiter finden für die vier beteiligten Schützenchefs nur lobende Anerkennung für die Unterstützung bei der Planung des Volks- und Schützenfestes. Mehr noch: Der Bürgermeister bittet zudem die Langenhagener Vereine und Verbände, sich aktiv an den Festumzügen zu beteiligen. Denn dessen Länge sei in den vergangenen Jahren zurückgegangen, betont Heuer am Dienstag. Etwa 300 Adressaten haben seine Botschaft erhalten. Auch die Bürger seien gefordert. „Das Werfen von kleinen Süßigkeiten, also zum Beispiel Bonbons“ sei ausdrücklich erlaubt, wirbt der Bürgermeister. „Das gehört dazu“, befindet er, ungeachtet der nachfolgenden Straßenreinigung. Und sein „Trommeln“ wurde bereits erhört: Etliche Vereine haben bereits ihre Teilnahme signalisiert.

Das Programm: Fünf Tage volles Vergnügen

Nach dem Auftakt am Donnerstag, 25. August, gibt es am Freitag ab 19 Uhr den Haxenabend im Festzelt. Die Teilnahme kostet pro Person 20 Euro. Karten dafür wie auch für den sonntäglichen Schützenschmaus (14 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder unter zehn Jahren) gibt es in der Bäckerei Zwick an der Angerstraße 1 und in der Gärtnerei Ehlers an der Imhoffstraße 17 während der allgemeinen Öffnungszeiten. Auf den Haxenabend folgt Musik mit der Band Die Bayerstürmer.

Der Sonnabend beginnt mit dem Einmarsch der Schützenvereine um 19 Uhr. Im Anschluss spielt ab 20 Uhr die Max-Band Rock. Der Eintritt ist frei.

Auf den am Sonntag um 
12 Uhr beginnenden Schützenschmaus – er wird vom Jugendblasorchester Lucka und den Langenhagener Symphonikern musikalisch umrahmt–, folgt um 14 Uhr der Empfang der Gastvereine im Rathausinnenhof.

Der Montag gehört den Kindern. Von 14 bis 18 Uhr erhalten alle Kinder ermäßigte Fahrpreise bei den Schaustellern. Um 17 Uhr marschieren die Vereine ein und um 17.30 Uhr lassen Die Bayernstürmer das Fest ausklingen. Offizielles Ende ist um 24 Uhr.

Der Umzug: Den Zauber wiederholen

Der Festumzug beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr mit dem Treffen vor der Post. Um 15.15 Uhr folgt die Aufstellung entlang der Nordpassage in Richtung Konrad-Adenauer-Straße. Von dort startet der Umzug über die Walsroder Straße, Kastanienallee, Ackerstraße, Straßburger Platz, Rathenaustraße, Im Hohen Felde, Rosenstraße, Imhoffstraße, Walsroder Straße über den Walter-Raap-Weg zurück zum Festplatz an der Schützenstraße. Daran sollen sich auch viele Vereine beteiligen. Denn: „Leider hat dieser Ausmarsch in den letzten Jahren ein bisschen von seinem ursprünglichen Zauber verloren und den wollen wir uns wiederholen“, heißt es in einem Schreiben von Bürgermeister und Oberschützenmeister.

Damit das Volks- und Schützenfest aber seinem Namen auch gerecht wird, sorgen zahlreiche Schausteller für die Unterhaltung der Besucher. Neben einem Autoscooter und Heiße Räder gibt es ein Kinderkarussell sowie Entenangeln und Schießen – und natürlich zahlreiche Essensstände und Getränkewagen. Der Festplatz ist am Donnerstag, Sonntag und Montag von 14 Uhr bis Mitternacht, freitags und sonnabends gar bis 2 Uhr geöffnet.

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Von Sven Warnecke

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