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Bewerber fragen im Rathaus nach

Langenhagen Bewerber fragen im Rathaus nach

Die Ratssitzung vom Dienstag wirkt nach – bei den Mitarbeitern im Rathaus ebenso wie bei etlichen Kommunalpolitikern.

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"Die Bewerber fragen nach": Bürgermeister Mirko Heuer bekommt mehr Anrufe von künftigen Mitarbeitern.

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. „Durchatmen“, beschrieb ein Ratsherr die Tage nach der fünfstündigen Sitzung, bei der heftig über den städtischen Etat gerungen wurde. Die Beschäftigten im Rathaus, in den Kitas, im Betriebshof oder in der Gebäudewirtschaft indes diskutieren, ob und wie sich die nun eröffnete Möglichkeit von betriebsbedingten Kündigungen auf ihre Arbeit auswirkt. Aber nicht nur sie: „Seit der Debatte über den Haustarifvertrag verzeichnen wir verstärkt Anrufe von Interessenten, die sich in einem Bewerbungsverfahren befinden“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer auf Anfrage. Vor allem den möglichen Verzicht auf 2 Prozent des Gehalts wollten die Bewerber nicht hinnehmen, berichtet Heuer von den Gesprächen.

Unterdessen teilen vier Beteiligte des Sechser-Bündnisses mit, dass sie für dieses Jahr kein Ziel bei Personaleinsparungen definieren. „Es gibt im laufenden Haushaltsjahr keine Absicht, Personal einzusparen, deshalb gibt es auch kein Ziel“, erklärte Andreas Eilers (WAL), und Dirk Musfeldt (Grüne) teilte mit: „Wir wollen betriebsbedingte Kündigungen ausschließen, genauso wie finanzielle Einbußen für die Beschäftigten.“ Der Blick auf Personalkosten sei wichtig, aber nicht hinreichend, weil es beispielsweise nichts bringe, Personalkosten durch Outsourcing zu senken und dabei nur in gleicher oder gar größerer Höhe durch Sachkosten zu ersetzen. Er wie auch Eilers verweisen auf die Aufgabenkritik, die im Vordergrund zu stehen habe. Wilhelm O. Behrens (Unabhängige) erklärte, Ziele – zum Einsparen der Personalkosten – würden in einem Workshop zur Aufgabenkritik definiert. Die BBL-Fraktion äußerte sich nicht auf eine Anfrage dieser Zeitung.

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