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Mehr Tempo bei den Schulen

Langenhagen Mehr Tempo bei den Schulen

Ein SPD-Antrag hat in einer Sitzung des Bildungsausschusses zu einer hitzigen Debatte geführt. In dem Papier hatten die Sozialdemokraten Eckpunkte formuliert, die die Verwaltung bei der Neugestaltung des Schulzentrums umsetzen soll.

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Die SPD fordert mehr Transparenz und Wettbewerb in Sachen Schulzentrum.

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. In dem Papier wird gefordert, die Planung für das Bauvorhaben transparent sowie für Schulleitungen, Schulvorstände, dem Rat und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch die weiteren Schulen abseits des Schulzentrums sollen dabei angemessen berücksichtigt werden. Ein weiterer Punkt sieht die Ausschreibung eines Planungswettbewerbes vor, dessen Ergebnis im ersten Halbjahr nächsten Jahres vorgestellt werden soll. „Es ist ein Arbeitsauftrag an die Verwaltung, der zügig vorangetrieben werden soll“, sagte Dagmar Janik (SPD).

Auch SPD-Ratsherr Wolfgang Langrehr machte sich für eine schnelle Lösung stark. „Wir wollen die Kinder nicht länger als nötig in den Containern lassen, deshalb soll das schnell gehen“, sagte er. Die CDU warnte hingegen davor, unüberlegt vorzugehen. „Uns fehlen schlicht zu viele Instrumentarien“, sagte CDU-Ratsherr Bernhard Döhner.

Schließlich griff Ausschussmitglied Werner Knabe (BBL) vermittelnd ein. „Der Bürger will jetzt sehen, dass die Ärmel hochgekrempelt werden“, sagte er. So einigten sich die Parteien einstimmig darauf, den Antrag dem Rat vorzulegen und zusätzlich, wie von der CDU gefordert, die Bildung eines Fachausschusses, der sich thematisch mit dem Schulzentrum befasst, zu prüfen.

Weitere Punkte, die zusätzlich auf dem Antrag der SPD angeführt worden waren, sollen am Dienstag, 6. Oktober, in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Stadtplanungs- und Umweltausschuss geklärt werden. Dazu zählt der künftige Standort von IGS und Gymnasium, die Aufhebung der Außenstelle des Gymnasiums an der Hindenburgstraße sowie eine Neugestaltung des Übergangs zum Stadtpark.

von Nils Oehlschläger

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