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Der Glockenstuhl wird nun saniert

Langenhagen Der Glockenstuhl wird nun saniert

Die Spendenbereitschaft war groß: Der Glockenturm der Engelbosteler Martinskirche kann jetzt saniert werden. Binnen zwei Jahren hat der Gemeindevorstand genügend Geld gesammelt, um die maroden Glockenaufhängungen instand setzen zu lassen.

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Klein, aber kein Leichtgewicht: Glockenbauer einer Herforder Firma hängen eine der beiden kleineren Glocken ab - diese wiegt 770 Kilogramm.

Quelle: privat

Engelbostel. „Endlich geht es los“, sagt Pastor Rainer Müller-Jödicke erfreut. Im Oktober 2014 hatte der Vorstand der Martinskirchengemeinde die Gläubigen dazu aufgerufen, für die Sanierung des Glockenstuhls zu spenden, jetzt ist die erforderliche Summe beisammen: Exakt 16.167,94 Euro muss die Gemeinde investieren, damit die Glocken der Martinskirche auch zukünftig sicher aufgehängt zu allen Gottesdiensten läuten können. Bei den zwei kleineren Glocken müssen die sogenannten Joche – drehbar gelagerte Tragbalken, an dem die Geläute befestigt sind – dringend überarbeitet werden.

Über die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder ist Müller-Jödicke begeistert. „Ganz viele Menschen haben gezeigt, dass unser Turm eine Stimme braucht und ihnen die Sicherheit der Glocken wichtig ist“, sagt er. Zusammengekommen sei der Betrag durch eine Spendenaktion, einige Großspenden, aber auch dank etlicher Traukollekten sowie dem Aufruf einer trauernden Familie.

Damit am Heiligen Abend – denn das ist Müller-Jödicke zufolge das erklärte Ziel – das gesamte Geläut wieder sicher geläutet werden kann, hat der landeskirchliche Glockenbeauftragte die Sanierung offiziell ausgeschrieben und bereits vergeben. Eine Fachfirma aus Herford hat kürzlich die betroffenen zwei Glocken abgehängt. Und die sind der Bezeichnung „klein“ zum trotz alles andere als Leichtgewichte: satte 770 Kilogramm wiegt eine von ihnen. Mithilfe eines Kettenzuges haben die Fachleute diese herabgelassen und auf einem tragenden Balken sicher abgestellt. Bis zum Advent sollen außerdem sämtliche Läute- und Seilräder ausgetauscht werden.

Gute Nachrichten gab es auch im Hinblick auf die älteste Martinsglocke aus dem Jahr 1651. „Unsere älteste Glocke wurde noch einmal geprüft und darf in den nächsten Wochen geläutet werden“, sagt Müller-Jödicke. Darum werde diese in den nächsten Wochen allein die Gottesdienste einläuten.

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Klein, aber kein Leichtgewicht: Glockenbauer einer Herforder Firma hängen eine der beiden kleineren Glocken ab - diese wiegt 770 Kilogramm.

Quelle: privat
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