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"Was entwickeln Sie auf dem Freibad-Gelände?"

Der Kandidaten-Check "Was entwickeln Sie auf dem Freibad-Gelände?"

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Dazu hat die Redaktion allen Parteien und Wählergemeinschaften, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, sieben Fragen gestellt. Lesen Sie hier die Antworten zur Zukunft des Freibad-Geländes.

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Quelle: Holger Hollemann

Was entwickeln Sie auf dem Gelände des Freibades?

Wolfgang Langrehr, SPD: "Wir setzen das Ergebnis der Bürgerbefragung um. Die Entwicklung dieser Fläche muss in erster Linie durch die Einwohnerinnen und Einwohner, den Ortsrat und die dortigen Vereine und Verbände in einem Beteiligungsverfahren formuliert werden. Sowohl Wohnbebauung als auch Naherholung sind denkbare Ansätze. Ein Erhalt des Schwimmbades auch in Teilen wird von uns aus vielfältigen Gründen allerdings nicht mitgetragen."

Bernhard Döhner, CDU: "Für die Anlage beziehungsweise das Grundstück sind verschiedene Nachnutzungen (zum Beispiel Bebauung, Naherholung, Sportstätte anderer Art) denkbar. Vorerst hat der Ratsbeschluss aus dem Jahr 2009 weiterhin Bestand. Sollte es eine ernsthafte Initiative für einen Weiterbetrieb des Freibades ohne erhebliche städtische Zuschüsse geben, wird die CDU sich auch mit dieser Möglichkeit auseinandersetzen."

Heinrich Kohne, Grüne: "Das Freigelände soll als Naherholungsgebiet erhalten und durch ein Sportangebot aufgewertet werden. Ein ähnliches Konzept funktioniert in Kaltenweide hervorragend. Wir sind aber auch offen für Vorschläge aus der Godshorner Bürgerschaft. Sollte dabei ein Naturbad vorgeschlagen werden, könnten Investitionskosten übernommen werden, es wird aber keinen laufenden Betriebskostenzuschuss geben."

Timo Schubert, BBL: "Wir wollen das Freibad erhalten. In Braunschweig wurde z. B. ein privater Investor gefunden, um dort ein Bad weiterzuführen. Das sollte auch in Langenhagen gehen. Denn wer will im Sommer ins Hallenbad? Wo sollen Schwimmturniere auf der 50-m-Bahn stattfinden? Es kann nicht sein, dass 27 Millionen Euro für den Badneubau ausgegeben werden und das Freibad zur Ruine wird. Gutes muss erhalten bleiben."

Christoph Stosic, FDP: "Im Sommerbetrieb das Bad weiter erhalten. Das Freigelände an sich und die 50-Meter-Bahn sind wertvoll. Das Gelände muss nach einer Schließung auch nicht sofort wieder überplant werden. Verfügbares Gelände wird auch in weiterer Zukunft notwendig sein."

Brigitta Runge, Linke: "Viele Menschen werden sich einen Besuch im überdimensionierten Spaßbad in Langenhagen zukünftig nicht leisten können. Daher sollte das Godshorner Bad durch die Stadt oder eine gemeinnützige Gesellschaft mit finanzieller städtischer Unterstützung weitergeführt werden, damit Schul- und Vereinsschwimmen sowie Badevergnügen für alle finanziell ermöglicht wird – ähnlich wie beim Hainhölzer Bad in Hannover."

Marc Hinz, AfD: "Grundsätzlich soll das Freibad mit seinem 50-m-Sportbecken erhalten werden. Das Ergebnis der Bürgerbefragung 2012 in Langenhagen besagte, dass die Bürger ein „Sport- und Freizeitbad mit Wellnessbereich“ wollen. Das Ergebnis interessierte die Ratsmehrheit nicht, da das größte Becken im neuen Bad die Maße von 25 Meter mal 16,6 Meter misst. Falls der Erhalt unmöglich ist, soll eine Bürgerbefragung gemacht werden."

Eyyup Isgören, Die Unabhängigen: "Das Hallen-Freibad Godshorn liegt unmittelbar am Bernhard-Ryll-Sportzentrum. Neben diversen Sportplätzen haben dort auch ein Schützenverein und der Tennisclub sein Domizil. Deshalb sollte das Grundstück des heutigen Freibades weiterhin als Freizeitgebiet, in welcher Art auch immer, in der Bebauungsplanung erhalten bleiben und weiterentwickelt und genutzt werden."

Gerriet Kohls, WG Alternative für Langenhagen: "Für mich ist es keine Frage – die Freibadanlage muss erhalten bleiben! Jahrzehntelang diente sie dazu, Nichtschwimmer auszubilden und interessante sportliche Wettkämpfe durchzuführen. Das 50-Meter-Becken mit seinen acht Bahnen ist das Sportareal für Schwimmer schlechthin. So eine Perle wirft man nicht weg! Die Politik muss eine Lösung finden, das Freibad an Private oder den Sportverein zu übertragen, um es im Sommer vier Monate zu öffnen."

Von der Redaktion

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