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Plädoyer für mehr Entscheidungsfreude

Langenhagen Plädoyer für mehr Entscheidungsfreude

Mit mahnenden Worten hat Willi Minne als zweitältestes Ratsmitglied die konstituierende Sitzung des Langenhagener Rates eröffnet. Er appellierte an seine alten und neuen Kollegen, mehr Entscheidungsfreude zu wagen und weniger Streit anzuzetteln.

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Willi Minne eröffnet die konstituierende Sitzung mit mahnenden Worten.

Quelle: Antje Bismark

Langenhagen. "Gewiss: Debatte, Zuspitzung, auch eine vertretbare Portion Polemik kann sein", sagte Minne am Montagabend in der Aula des Schulzentrums. Aber das Ziel, das Wohlergehen der Stadt, dürfe dabei nicht aus den Augen verloren werden. Er plädierte dafür, Prozesse transparenter zu gestalten, die Bürger stärker zu beteiligen und gegebene Zusagen einzuhalten. "Wir haben kein Recht, den Bürger zu bevormunden", sagte Minne und fügte hinzu: "Wir sind die Diener, nicht die Herren."

Zugleich sprach er sich dafür aus, alle Menschen in der Stadt zu integrieren - egal, aus welchem Kulturkreis sie kommen -, und das soziale Gleichgewicht in der Stadt zu bewahren. Sein Wunsch: "Wir sollten Probleme gemeinsam, in gegenseitigem Respekt, in der Akzeptanz unterschiedlicher politischer Meinungen lösen."

Ob sich dieser Wunsch bereits in der ersten Sitzung des neuen Gremiums mit sechs Parteien und drei Wählerbündnissen erfüllen wird, zeigt sich in den nächsten Stunden.

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