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Ein Blick in die Container

Langenhagen Ein Blick in die Container

Voraussichtlich Mitte Juni wird auch die neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der Pfeifengrasstraße bezugsfertig sein. Der Bürgerverein für Kaltenweide wünscht sich einen Tag der offenen Tür, wie er jüngst für die Leibnizstraße angeboten wurde.

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An der Pfeifengrasstraße gehen die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft dem Ende entgegen.

Quelle: Sven Warnecke

Kaltenweide. Bei der turnusmäßigen Sitzung des Vereins Bürger für Kaltenweide (BfK) hat der Arbeitskreis Flucht Donnerstagabend seine weitere Planung vorgestellt. Der Sprecher des Arbeitskreises, Marco Rösler, regt bei der Flüchtlingsunterkunft Pfeifengrasstraße an, einen Tag der offenen Tür anzubieten. Eine ähnliche Aktion hatte vor wenigen Tagen viele Besucher in die neue Containeranlage an die Leibnizstraße gelockt. Für einen Termin in Kaltenweide hat Rösler bereits Kontakt mit der Stadt aufgenommen. „Ob ein Besichtigungstermin angeboten wird, steht leider noch nicht fest“, sagte der Sprecher und ergänzte: Sollte ein Termin aber zustande kommen, werden Helfer Flyer in Briefkasten werfen oder sogar an den Haustüren über die Veranstaltung informieren.

Gleichwohl möchte der Arbeitskreis diesen Termin nutzen, um seine Arbeit sowie Erfahrungen in der Notunterkunft im ehemaligen NP-Markt an der Ecke Wagenzeller Straße/Kananoher Straße vorzustellen und über neue Angebote in der Containerunterkunft zu informieren. Die Stadt plant Mitte Juni, die Anlage an der Pfeifengrasstraße zu belegen.

Zudem sollen Anwohner und Interessierte Gelegenheit bekommen, die Anlage in Augenschein zu nehmen. „Wir wollen Anliegern Befürchtungen nehmen, aber auch neue Helfer generieren“, erklärte der Arbeitskreis-Sprecher. Seit einem Jahr gibt es den Arbeitskreis Flucht. Laut Rösler engagieren sich derzeit rund 20 Personen. „Sie müssen nicht zwingend Mitglied der BfK sein“, betont Rösler. Seinen Angaben zufolge ist das Angebot in der Flüchtlingsunterkunft sehr vielschichtig: Ein Schwerpunkt liege bei der Vermittlung der deutschen Sprache sowie Organisation von gemeinsamen Begegnungen.

Gegenstand der Sitzung war auch die in der Politik diskutierte, derzeit aber auf Eis gelegte Erweiterung Weiherfelds, um die sich der Arbeitskreis Infrastruktur vor allem im Hinblick auf den übervollen Schulstandort Zellerie kümmert. „Solange nicht die Infrastruktur nachgebessert wird, stehen wir der Vergrößerung kritisch gegenüber“, sagte er.

Von Katerina jarolim-vormeier

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