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BfK pflanzt zum Projekt-Start einen Baum

Langenhagen BfK pflanzt zum Projekt-Start einen Baum

Der Startschuss für einen Gemüse- und Pflanzengarten fällt: Die Bepflanzung des etwa 500 Quadratmeter großen Areals durch den Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) am Interkulturellen Erlebnispark Kaltenweide (IKEP) geht am Sonntag, 9. April, los.

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Dieses Beet am Interkulturellen Erlebnispark Kaltenweide (IKEP) wird am Sonntag mit Blumen und Gemüse bepflanzt.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Kaltenweide. „Wir pflanzen einen Apfelbaum“, kündigt Wolfgang Langrehr, ehemaliger Ortsbürgermeister und derzeitiger Sprecher des BfK-Arbeitskreises-Garten, ohne allerdings selbst Mitglied im BfK zu sein. Das sei ein symbolischer Akt zum Projekt-Start, ergänzt der Sprecher.

Beim ersten Treffen am Dienstagnachmitteag haben sich die Akteure darauf verständigt im nächsten Schritt Kartoffeln zu pflanzen. „Die müssen jetzt in die Erde“, sagt Langrehr. Bei dem Treffen sind weitere vielfältige Wünsche genannt worden: Etwa Zwiebeln, Selerie, Petersilie, Mais, Kohlrabi sind vorgeschlagen worden. Zudem sollen beispielsweise Obststräucher wie Johannis-, Him- und Blaubeeren in die Erde gesetzt werden. „Vieles werden wir in diesem Jahr nicht mehr realisieren können“, sagt Langrehr. Pflück- und Feldsalat sollen indes noch ausgesät werden.

Das Projekt ist eine gemeinsame Aktion von Anwohnern und Geflüchteten in Kooperation mit dem BfK - und die Erträge stehen allen zur Verfügung. Etwa die Hälfte der rund 1000 Quadratmeter großen Fläche hat die Stadt bereits gepflügt und stellt sie kostenlos dem BfK zur Verfügung. Eigens dafür unterschrieben Vereinschef Florian Windeck und sein Vize Marco Rössler im Dezember einen Pachtvertrag für das Grundstück mit der Stadtverwaltung.

Als Ziel des Projekts nennt Langrehr die Integration: Einwohner und Migranten sollen voneinander lernen, Ängste abbauen und gemeinsam die Beete bearbeiten.

Von Katerina jarolim-vormeier

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