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Bürgerverein gegen Erweiterung Weiherfeld

Langenhagen Bürgerverein gegen Erweiterung Weiherfeld

Der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) stellt sich klar gegen weitere Baugrundstücke im Weiherfeld, solange es keine Entspannung bei der Kinderbetreuung gibt. Im Rathaus erntet dieser Vorstoß unmittelbar vor der Ortsratssitzung am Dienstag auf Unverständnis.

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So sieht der inzwischen mit der Region Hannover abgestimmte Entwurf für die Teillöschung aus dem Landschaftsschutzgebiet aus. Was aber tatsächlich dort gebaut werden könnte, ist noch offen.

Quelle: Stadt Langenhagen

Kaltenweide. Soll am nordöstlichen Rand des Weiherfeldes weiterer Baugrund entstehen? Diese Frage wird am Dienstag im Ortsrat Kaltenweide mit aller Wahrscheinlichkeit für heftige Diskussionen sorgen. Was mit einer Debatte um die nötige Teillöschung aus dem Landschaftschutzgebiet begann, hat sich zu einem handfesten Streit um die Infrastruktur in Alt-Kaltenweide entwickelt. Kurz: Die derzeit überfüllte Grundschule und fehlende Hortplätze für das kommende Schuljahr lassen die Nerven aller Beteiligter blank liegen.

Der BfK hat sich nach anfänglich moderater Haltung nun klar gegen eine Erweiterung des Baugebietes ausgesprochen, solange die Probleme an der Schule nicht gelöst sind. Wirtschaftsförderer Jens Monsen, als Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Langenhagen (EL) für den Grunderwerb verantwortlich, hat dafür nur begrenzt Verständnis: "Ich räume ein, dass die Schul- und Kita-Situation sehr angespannt ist und dringender Verbesserungsbedarf besteht."

Gleichwohl könne er nicht verstehen, dass der BfK eine langfristig angestrebte Erweiterung des Weiherfelds jetzt als Druckmittel nutzt, um die Situation an der Schule zu beeinflussen. Monsen betont, dass ihm nur ein kleines Zeitfenster bleibe, um die relevanten Grundstücke für die Stadt zu sichern. Für Verdruss sorge auch, dass der BfK die Versicherungen der Stadt, es werde erst gebaut, wenn an der Schule genügend Platz ist, nicht ernst nimmt. Wie schwankend die Prognosen sind, ergänzt Bürgermeister Mirko Heuer, zeige, dass für den nächsten Kita-Jahrgang derzeit 40 Plätze frei sind.

Sowohl Monsen als auch Bürgermeister Mirko Heuer wollen am Dienstag im Ortsrat Rede und Antwort stehen. Beginn ist um 19.30 Uhr im Niet Hus, Clara-Schumann-Straße 4.

Von Rebekka Neander

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