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Ehrenamt trifft bei der Mimuse auf Kunst

Langenhagen Ehrenamt trifft bei der Mimuse auf Kunst

Ab und an lädt der Verein Klangbüchse als Veranstalter der Langenhagener Mimuse Ehrenamtliche zu einem Abend in den Theatersaal ein. Und das nicht nur, um deren bürgerschaftliches Engagement zu würdigen, sondern auch, um ihnen zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit zu verhelfen.

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Mitglieder des Hospizvereins Langenhagen sitzen gemeinsam mit den Künstlern auf der Bühne des Theatersaals.

Quelle: Dirk Lange

Langenhagen. So war es diesmal der Hospizverein Langenhagen, dessen Mitarbeiter bei "Brod`und Spieler" im Theatersaal einen vergnüglichen Abend genossen. Kabarettistisch plaudernd präsentierte Matthias Brodowy als Gastgeber seine hochkarätigen Gäste. Da ist zum einen die Entdeckung des Abends: Nektarios Vlachopoulos, Slampoet, Humorist und Deutschlehrer mit griechischen Wurzeln. Seine Texte sind nachdenklich, auf den Punkt und dann wieder saukomisch. Im Süden der Republik ist Vlachopoulos bereits mehr als ein Geheimtipp. Kein Wunder, gewann er doch bereits einige wichtige Kabarettpreise wie das „Mittlere Passauer Scharfrichterbeil“ oder den „Münchner Kabarett Kaktus“. Die Laudatio zum „Kaktus“ nennt ihn einen „Artikulationsakrobaten, superschnell und umwerfend witzig“.

Bei dem Namen Sandra Kreisler mögen manche vielleicht hellhörig werden. Ja, sie ist die Tochter von Georg Kreisler aus Wien, jenem Meister des schwarzen Humors, der nicht nur das unsterbliche „Gehn ma Tauben vergiften im Park“ schrieb, sondern 1985 selbst auf der Bühne des Theatersaals stand. Sandra Kreislers Programm „Kreislerismen“ vereint Chansons von Kreisler und anderen Größen des Kabarett-Chansons. Oft witzig, manchmal gewohnt frech, aber auch gerne bissig, sarkastisch und Lebenserfahren. Am Flügel begleitet wird sie dabei von Jochem Hochstenbach aus Bern.

Mit satten Beats und fetten Bässen wird es mit der fünfköpfigen A-capella-Boygroup Fünf vor der Ehe dann ein wenig lauter auf der Bühne. Die jungen Herren aus Hannover, Marke: „idealer Schwiegersohn“, präsentieren ein Poprepertoire zwischen House und Abba und streuen immer mal wieder eigene Texte voll leiser Ironie darunter, die sich mit den Unzulänglichkeiten des Alltags, dem Zwischenmenschlichen und den Schwierigkeiten trauter Zweisamkeit befassen. Sie singen von Nervensägen, Aussteigertypen und Jungs, die nie erwachsen werden und natürlich von den Mädels. Musik, die in die Beine geht.

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Von Dirk Lange

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