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Arbeiter übernehmen das Haus der Jugend

Langenhagen Arbeiter übernehmen das Haus der Jugend

Mit mehrmonatiger Verspätung beginnen jetzt die Bauarbeiten im Mitteltrakt vom Haus der Jugend - gut 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt in die Grundsanierung. Dass diese dringend notwendig ist, daran lassen die Fachleute keinen Zweifel.

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Axel Rubin reißt die alten Heizkörper im Dachgeschoss raus.

Quelle: Bismark

Langenhagen. Den späteren Baustart begründet Carsten Busch vom städtischen Hochbauamt damit, dass die Verwaltung sich nach dem Ende des ersten Bauabschnitts, dem südlichen Trakt, vom zunächst beauftragten Architekturbüro "aus ablauftechnischen Gründen" getrennt hatte. Vor einem Jahr übernahmen dann Ansgar Wiegmann und Carola Diestelmeier vom Büro Raumplan die Aufgabe. "Und natürlich kostet es Zeit, sich in diese komplexe Sanierung einzuarbeiten", sagt Busch.

In den ersten Bauabschnitt hatte die Stadt nach Aussage ihrer Sprecherin Juliane Stahl etwa 1,6 Millionen Euro investiert, das Auftragsvolumen für den zweiten liegt bei 1,4 Millionen Euro und jenes für den dritten - den Nordtrakt - bei einer Million Euro. Dieses Gebäudeteil wird nach dem Ende der jetzigen Arbeiten abgerissen und neu gebaut, weil sich eine Sanierung aus Sicht der Fachleute nicht lohnt. Dies begründet Projektleiter Hanno Hahn unter anderem mit den versetzten Ebenen der Gebäude, die derzeit einen gemeinsam als Zwischenbereich vorgesehen Fahrstuhltrakt nicht zulassen. Zudem entspreche die Raumhöhe nicht den heutigen Standards.

Standards sind ohnehin das große Thema bei der Sanierung des ehemaligen Rathauses am Langenforther Platz. Denn keines der Gebäudeteile erfüllte nach Aussage Wiegmanns die heutigen Anforderungen in puncto Brandschutz und Energiesparen. Darauf legen Stadt als Auftraggeberin, Planer und Handwerker nun den Schwerpunkt. "Das muss grundlegend alles saniert werden", sagt Wiegmann und fügt hinzu, vieles habe einmal dem Standard entsprochen. Aber das sei zum Teil lange vorbei. Vom Dach zum Erdgeschoss ziehen sich deshalb nun die Arbeiten, die mindestens bis zum Jahreswechsel dauern werden. Sie umfassen ein neues Dach ebenso wie eine Fassadendämmung, eine Entkernung der Ebenen für eine neue Raumaufteilung, neue Toilettenanlagen, neue Heizkörper, eine Brandmeldeanlage und teilweise neue Fenster.

Das Café Monopol

Seit mehr als 18 Monaten lebt das Café Monopol, betrieben vom Vereins zur Förderung von Jugend und Kultur, nun schon im Asyl - und daran ändert sich auch in den nächsten sechs Monaten wohl nichts. "Dafür bekommt das Café aber mehr Raum", kündigt Stadtsprecherin Juliane Stahl an. Standen dem Jugendtreff bislang 65 Quadratmeter insgesamt zur Verfügung, so sind es nach der Sanierung 112 Quadratmeter. Ein neuer Tresen, eine neue Küche, neue Sanitäranlage und wieder eine Balkontür: "Das wird richtig gut", ist Architekt Ansgar Wiegmann überzeugt. Nach Aussage von Projektleiter Hanno Hahn wird die neue Lüftungsanlage für 100 Personen auf dem Dach untergebracht, so dass die Jugendlichen beim Feiern die Fenster aus Lärmschutzgründen nicht öffnen müssen. Auch bei der Finanzierung der neuen Einrichtung gebe es Kompromisse, sagt Carsten Busch von der Stadt.

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