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Rotary-Club sucht Austausch-Schüler

Langenhagen Rotary-Club sucht Austausch-Schüler

Alle reisefreudigen Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren können sich überlegen, über den Rotary-Club Langenhagen-Wedemark für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Der Club kann bis Ende September noch zwei Plätze vergeben. Im Gegenzug kommen zwei Austauschschüler in die Region.

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Diana Kisro-Warnecke sucht für den Rotary-Club Langenhagen-Wedemark reisefreudige Jugendliche.

Quelle: Neander

Langenhagen/Wedemark. Sie kann nicht versprechen, wohin es geht. Noch nicht einmal der Kontinent steht fest. Und doch ist das Paket, das Diana Kisro Warnecke seit kurzem verantwortet, beträchtlich. Die Langenhagener China-Expertin zeichnet beim Rotary-Club Langenhagen-Wedemark nun verantwortlich für das Jugendaustauschprogramm. Sie organisiert künftig, dass zwei Jugendliche aus der Region über Rotary-International ein Jahr im Ausland verbringen. Und dass mehr oder weniger zeitgleich zwei Jugendliche aus irgendeinem Winkel dieser Welt ihrerseits ein Jahr im Nordosten der Region leben. Genau diese beiden Reiseplätze gilt es jetzt zu vergeben: Wer Interesse hat, sollte sich bis Mitte September bei Kisro-Warnecke melden.

Für die Eltern der ins Ausland Reisenden, kurz Outbounds, kostet dieser Austausch lediglich die Kosten für die Reise, die Auslandskrankenversicherung sowie das Taschengeld für ihr Kind. Für Kost und Logis kommen die Gastfamilien auf, in denen die Jugendlichen untergebracht werden. Das Gleiche gilt umgekehrt für die Unterbringung der hier ankommenden Jugendlichen, kurz Inbounds genannt. Begleitet und vorbereitet werden die Jugendlichen und Eltern durch das Rotary-Netzwerk. "Und genau das unterscheidet dieses Programm erheblich von anderen Austausch-Organisationen", betont Kisro-Warnecke.

Doch ihre Aufgabe ist weit mehr als das schlichte Vermitteln von Reisenden und Gasteltern. Denn die Tatsache, dass die Jugendlichen über die ganze Welt verteilt werden, offenbart die große Herausforderung. "Hier begegnen einander vollkommen unbekannte Kulturen." Heißt: Nicht jeder kommt mit einer sehr indirekt agierenden Gesellschaft in Asien zurecht. Heißt für Kisro-Warnecke hier dann aber genauso, auf etwaige Eingewöhnungsschwierigkeiten hier untergebrachter Schüler einzugehen, zu vermitteln, die Gasteltern zu unterstützen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Austausch-Organisationen verbringen die Rotary-Jugendlichen ihr Auslandsjahr in jeweils drei Gastfamilien, bleiben dabei aber die gesamte Zeit in derselben Schule. So bleibt der Freundeskreis über zwölf Monate gleich, während der Familienwechsel ein möglichst breites Bild der aufnehmenden Kultur abbilden soll. "Er ist aber auch eine Chance, wenn man sich mal nicht so super versteht, dann kann ein Wechsel auch ganz gut tun."

Zumal sich auch die Herausforderung für die Gasteltern hierzulande verändert haben. Während früher es oberstes Gebot für die Eltern auf Zeit war, möglichst schnell ein Freundes-Netzwerk für die Kinder auf Zeit zu knüpfen, stehen sie heute meist in Konkurrenz zum Smartphone. "Die Jugendlichen sind bestens vernetzt und brauchen das enge soziale Umfeld der Gasteltern heute lange nicht mehr so dringend wie früher", beschreibt es Kisro-Warnecke. Das führe zuweilen durchaus zu Konflikten. Eben weil auch das Heimweh ärger plage, wenn die Kinder per Video-Konferenz im permanenten Kontakt mit ihrem vermissten Zuhause stehen.

Wer mit Rotary ins Ausland möchte, muss bei Abreise im kommenden Sommer mindestens 16 Jahre, aber nicht älter als 18 Jahre alt sein. Weitere Informationen vermittelt Diana Kisro-Warnecke per E-Mail an info@chinaconsulting.org.

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