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Zwei Senioren bei Feuer verletzt

Langenhagen Zwei Senioren bei Feuer verletzt

Ein Küchenbrand mit zwei Verletzten, hilflose Personen hinter Wohnungstüren, ein wieder aufflammendes Osterfeuer und ein brennender Kondomautomat: Die Ortsfeuerwehren Langenhagen und Engelbostel haben am Wochenende reichlich zu tun gehabt.

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Die Feuerwehr Langenhagen ist am Montag zu einem Küchenbrand ausgerückt.

Quelle: Sven Warnecke (Archiv)

Langenhagen/Engelbostel. Die Ortsfeuerwehr Langenhagen ist am Montag um kurz nach Mitternacht zu einem Einsatz in ein Reihenhaus an der Allerweg gerufen worden. Dort war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand einer Eckbank in der Küche gekommen, berichtet Feuerwehrsprecher Christian Hasse später. Ein 63 Jahre alter Nachbar hatte starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Zum Glück. Die Bewohner schliefen bereits im Obergeschoss, teilte ein Sprecher der Polizei mit. 

Ortsbrandmeister Jens Heindorf rückte mit fünf Fahrzeugen und 25 Kräften aus. Die Bewohner – ein 74 und 77 Jahre altes Ehepaar – zogen sich bei eigenen Löschversuchen eine Rauchvergiftung zu und kamen ins Krankenhaus. Ein Trupp unter Atemschutz konnte mit einem C-Rohr das Feuer rasch löschen. Anschließend wurde das Haus belüftet. Die Experten der Kripo haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Schadens konnte die Polizei gestern noch nicht beziffern.

Am Montag wurde die Ortsfeuerwehr Engelbostel um 12.43 Uhr alarmiert: Die Ehrenamtlichen rückten an den Krähenberg - dem Osterfeuerplatz - des Dorfes aus. Dort glimmten die Reste des Osterfeuers erneut auf. Das sei angesichts des starken Windes wenig verwunderlich, meinte Langenhagens Feuerwehrsprecher Stephan Bommert auf Anfrage. Zumal die Ortsfeuerwehren die Überreste der  Osterfeuer zwar absperrten, aber möglichst lange brennen ließen, um wenig, besser keine Holzreste zu hinterlassen. Denn diese würden als Sondermüll gelten, berichtet Bommert. 2000 Liter Wasser und 120 Liter Schaum erstickten die  Flammen schließlich.

Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr am Sonntag wegen hilfloser Personen hinter der Wohnungstür an den Ithweg wie auch an die Tempelhofer Straße ausrücken. In beide Wohnungen gelangten die Einsatzkräfte über die Fenster.

Bereits am Sonnabend musste die Feuerwehr um 4 Uhr morgens an den Reuterdamm ausrücken. Dort war Hasses Angaben zufolge ein Kondomautomat in Brand geraten. Die Flammen an der Kunststoffverkleidung wurden mit einem sogenannten Kleinlöschgerät bekämpft.

Von Sven Warnecke

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