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Hempelmann bleibt wohl in der Stadt

Langenhagen Hempelmann bleibt wohl in der Stadt

Die Godshorner Firma Hempelmann bleibt bestehen, zudem werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Das haben jetzt SPD-Mitglieder bei einem Besuch erfahren. Zwischenzeitlich standen die Zeichen ganz auf Abschied: Wegen zunächst fehlender Expansionsmöglichkeiten trug sich Hempelmann mit Abwanderungsgedanken.

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Hempelmann-Geschäftsführer Nils Jäkel (rechts) präsentiert den SPD-Mitgliedern Marco Brunotte (sitzend) und Willi Minne die eigens für Sanitärbetriebe in seinem Haus eingerichtete Badausstellung.

Quelle: Sven Warnecke

Godshorn. Das Bestehen ist eine gute Nachricht für Langenhagen. Denn der Spezialist für den Vertrieb von Heizungs- und Sanitärobjekten beschäftigt aktuell an der Bayernstraße etwa 200 Mitarbeiter. Da bei HS-C. Hempelmann Ausbildung groß geschrieben wird, kommen weitere 32 Lehrlinge zum Groß- und Außenhandelskaufmann, Fachkraft für Lagerlogistik, IT-Kaufmann und Berufskraftfahrer hinzu.

Seit nunmehr 24 Jahren ist die einst in Hildesheim gegründete Firma in Godshorn beheimatet, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Nils Jäkel den beiden SPD-Ratsmitgliedern Marco Brunotte und Willi Minne jetzt. „Wir befassen uns mit Expansion“, betont Jäkel. Sein Unternehmen sei seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer neuen, größeren Fläche. „Wir haben keinen Platz mehr.“

Eine Option sei durchaus auch der Weggang aus Langenhagen gewesen, berichtet der Firmenchef. Etwa nach Hannover oder Großburgwedel. Doch allein der vielen in der Stadt lebenden Mitarbeiter wegen wollte er darauf möglichst verzichten. Natürlich auch angesichts der guten Verkehrslage und der Nähe zum Flughafen, sagt Jäkel. Doch nun ergäben sich für ihn mit Blick auf das von der Politik angeschobene Gewerbegebiet „Westlich Münchner Straße“ neue Möglichkeiten. Das könnte sich dann durchaus auch auf die Belegschaft auswirken. Denn um das mit der Expansion verbundene Wachstum zu kompensieren, würde die Mitarbeiterzahl wohl in Richtung 300 gehen, meint Jäkel.

Eine Entscheidung, die sowohl Brunotte als auch Minne im Sinne der heimischen Wirtschaft durchaus begrüßen. „Trotz aller Kritik an Logistik steckt dahinter eine erhebliche Wertschöpfungskette“, meinte Brunotte auf den Hinweis von Jäkel, dass bei seinem Unternehmen etwa 30 bis 40 Prozent Logistik ausmache, der Rest seien Dienstleistung und Service.

Hempelmann betätigt sich als Zwischenhändler in Sachen Heizung und Sanitär. Vom Godshorner Standort aus werden im Umkreis von 100 Kilometern etwa 1000 Handwerksbetriebe mit circa 18 500 Artikeln versorgt. Angefangen vom einfachen Dichtungsring bis hin zur kompletten Badlösung. Als besonderen Service bietet Hempelmann den Betrieben eine Badausstellung. Dort könnten die Fachhandwerker ihren Kunden die Produkte und Lösungen vorstellen. Aktuell auf 400 Quadratmetern, im Falle einer Expansion dann auf der doppelten Fläche betont Jäkel.

Von Sven Warnecke

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