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Neue Räume für die Gesamtschule

Langenhagen Neue Räume für die Gesamtschule

Die Grund- und Gesamtschule Langenhagen hat einen neuen Schultrakt: Denn aus insgesamt 82 Einzel-Modulen ist am Brinker Park ein neues Gebäude mit insgesamt 36 Räumen entstanden. Zehn davon sind Klassenräume, die die nunmehr stetig nachgefragte neue Gesamtschule dringend benötigt.

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Die Außenfassade soll bis September fertig sein. Bislang ist das Interimsgebäude am Brinker Park eingerüstet.

Quelle: Neander

Langenhagen. Carsten Busch und Hacer Kaban sind schon ein wenig stolz. Und dies, wie ihr Chef Stadtbaurat Carsten Hettwer betont, mit Recht. Die beiden Mitarbeiter der Hochbauabteilung haben in den vergangenen Monaten an sechs Schulstandorten einen wahren Planungs- und Bau-Marathon durchlaufen. Die Ergebnisse sind seit diesen Tagen zu besichtigen: Für mehrere Hundert Schüler, ihre Lehrkräfte und Eltern.

Denn die derzeit überall wachsende Schülerzahl hat vor allem an der neuen Grund- und Gesamtschule Langenhagen-Süd (GuGsL), gleichwohl aber auch an den Grundschulen Kaltenweide und Engelbostel, an der Robert-Koch-Realschule, an der Außenstelle des Gymnasiums sowie am Schulzentrum weitere Unterrichtsräume nötig gemacht.

Was an den Grund- und übrigen weiterführenden Schulen noch an einer Hand abzulesen ist, geriet an der GuGsL zum regelrechten Schultrakt: Zehn allgemeine Unterrichtsräume mit allem, was es vom Sanitärtrakt bis zum Putzmittellager braucht, sind dort entstanden. Auf zwei Stockwerken präsentieren sich nun insgesamt 36 Räume an der Ostkante des Brinker Parks.

Schulleiterin Mascha Brandt ist über die terminliche "Punktlandung", wie Busch den geglückten Bezug nennt, mehr als glücklich. Denn die Schule läuft in ihrem dritten Jahr nun unzweifelhaft voll. "Wir sind im sechsten Jahrgang exakt an der Teilungsgrenze zur Fünfzügigkeit", sagte Brandt am Dienstag während einer Begehung. Gleich 14 neue Lehrkräfte habe sie jetzt einstellen und damit die Unterrichtsversorgung satt über 90 Prozent schrauben können.

Wie lange der neue Interimsbau stehen bleiben wird, ist offen. Die erste Baugenehmigung läuft über fünf Jahre mit Option auf Verlängerung. "Wir haben bislang kein Konzept für den Ausbau der Schule", sagte Hettwer. Dies muss die frisch gefundene Lenkungsgruppe erst erarbeiten. "Eine besondere Rolle wird dabei die Baugestaltung spielen, was wo neu gebaut und was dafür abgerissen werden muss", mahnte Hettwer. "Denn derzeit kann ein Bagger nirgends auch nur auf den Schulhof fahren", meint er mit Blick auf das Hauptgebäude.

Dass an allen sechs Standorten die Kinder und Lehrkräfte pünktlich ihre neuen Räume beziehen konnten, nennt auch Bürgermeister Mirko Heuer eine logistische Meisterleistung. "Wir haben ja an allen Plätzen dieselben Genehmigungsverfahren und Vorbereitungen zu treffen. Ganz egal, ob wir zehn oder nur zwei Klassenräume schaffen." Zu loben sei dabei auch die Geduld der Anwohner, die zeitweise nicht an der Angerstraße parken durften, während die Module geliefert wurden.

Wenn alle Arbeiten fertig sind (an der GuGsL kommt bis September noch die Außenfassade und eine inklusive Rampe), will die Stadt auch alle Ratsmitglieder einladen zu einer Besichtigung. "Wir konnten das alles nur so schnell verwirklichen, weil der Rat die Investitionen von insgesamt 3,6 Millionen Euro und einen Vorratsbeschluss für den Gesamtkauf genehmigt hat", sagte Hettwer. "Dann sollen die auch sehen, was daraus geworden ist."

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Von Rebekka Neander

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