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Freibad: Zum Abschied schwimmen noch mal die Hunde

Freibad Godshorn Freibad: Zum Abschied schwimmen noch mal die Hunde

Den Letzten beißen die Hunde. Das gilt in diesem Fall nicht. Am Wochenende lautete das Motto im Freibad Godshorn: Als Letzte schwimmen die Hunde. Zehn Tage nach dem offiziellen Ende des Freibads wurde die Tore noch einmal für ein Hundeschwimmen geöffnet.

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Basti Dörge hat Murphy, einen Irischen Wolfshund, mit ins Freibad genommen.

Quelle: Stephan Hartung

Godshorn. "Wir haben das im vergangenen Jahr zum ersten Mal angeboten, nachdem es viele Fragen von Badbesuchern gab, ob wir ein Hundeschwimmen machen könnten", sagt Stefan Otte, der bis zur endgültigen Abwicklung der Hallenfreibad GmbH weiterhin deren Geschäftsführer ist. "In Deutschland gibt es Hundeschwimmen sehr oft und ist weit verbreitet", weiß er.

Und die Resonanz war am Wochenende überwältigend: 140 Hundebesitzer kamen am Sonnabend und Sonntag vorbei. Wie im Vorjahr war der Termin an das Ende der Sommersaison gelegt - was für die aktuelle Auflage aufgrund der Badschließung mehr denn je galt, denn das Freibad macht nie wieder auf. Weder für Hunde noch für Menschen.

"Wir wohnen in Ledeburg, also nicht weit entfernt. Und weil wir gelesen haben, dass das Bad jetzt schließt, wollten wir unbedingt nochmal herkommen", sagt Andrea Grupe, während der Collie-Mischling Manou im Nichtschwimmerbecken paddelt. Übrigens trauen sich alle Hunde nur dort rein, obwohl auch das große Becken zur Verfügung steht.

Ebenfalls nochmal zum Abschied ist Basti Dörge nach Godshorn gefahren. "Ich hänge an dem Bad. Vor vielen Jahren habe ich selbst hier im Bistro gearbeitet", sagt Dörge, der in Engelbostel wohnt. Mit dabei hat er Murphy, einen Irischen Wolfshund. Und Murphy war ohne Frage der größte Hund auf dem Gelände und wirkte ob seiner Statur wie eine Art Aufsichtsperson oder Bademeister.  

Und Murphy war nicht der einzige Hingucker. Insgesamt war es zu putzig anzuschauen, wenn Hunde im Eingangsbereich Schlange stehen und warten müssen - während Herrchen oder Frauchen fünf Euro Eintritt bei Otte zahlen mussten. Im Bad selbst tobten die Hunde am und im Wasser - während sie von ihren Besitzern immer wieder gemaßregelt wurden. "Hier" und "Nein" waren Rufe, die man im normalen Badbetrieb sonst eher weniger gehört hat.

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Von Stephan Hartung

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