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IGS Süd nimmt Fahrt auf und braucht Platz

Langenhagen IGS Süd nimmt Fahrt auf und braucht Platz

Nach Anfangsschwierigkeiten nimmt die IGS Süd weiter an Fahrt auf. Für zusätzlich benötigte Unterrichtsräume an der Langenhagener Schule müssen deshalb Container angeschafft werden. Die Kosten werden auf 2,6 Millionen Euro veranschlagt. Dafür hat jetzt der Finanzausschuss grünes Licht gegeben.

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Die Brinker Schule muss in den nächsten Jahren weitere Klassenräume zur Verfügung stellen.

Quelle: Archiv

Langenhagen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten nimmt die Arbeit an der IGS Süd weiter an Fahrt auf: Die Klassen wachsen, und auch die benachbarte Grundschule soll im Sommer angegliedert werden.  Immer mehr Eltern würden der Gesamtschule an der Angerstraße ihr Vertrauen schenken, hatte Schulleiterin Mascha Brandt erst kürzlich gesagt.

Und das wirkt sich in der Tat aus. Dieses weitere Wachstum bringt auch die Angliederung der benachbarten Brinker-Grundschule zum 1. August mit sich. Damit geht einher, dass alle Grundschüler, die im nächsten Schuljahr die vierte Klasse besuchen, fest mit einem Platz an der IGS Süd bis zum zehnten Jahrgang rechnen können.

Der Erweiterung des Schulbetriebs muss nun auch baulich Rechnung getragen werden. Das endgültige Raumprogramm für eine fünfzügige IGS samt einer vierzügigen Grundschule ab dem Schuljahr 2018/19 steht derzeit aber noch nicht fest - wird aber entwickelt, heißt es von Seiten der Langenhagener Stadtverwaltung. Aus diesem Grund sollen nun nach Vorstellungen der Stadt an der Angerstraße vorerst hochwertigere Holzfertigteilbauten für Entlastung sorgen.

Konkret fehlen zehn allgemeine Unterrichtsräume samt Lehrerstationen. Diese sollen in den nächsten zwei Jahren inklusive entsprechender Differenzierungsräume auf einer Fläche von etwa 1440 Quadratmetern entstehen. Die Stadtverwaltung kalkuliert mit Kosten in Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro. Sofern die Politik dafür grünes Licht gibt, soll die notwendige Ausschreibung der Arbeiten in Kürze erfolgen. Die dafür notwendige Summe soll über das Sonderkonto "Schulsanierungsprogramm" finanziert werden. Dafür stehen im aktuellen, noch nicht genehmigten Haushalt der Stadt insgesamt knapp zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Mit diesem Ansinnen hat sich am Dienstagabend nun auch der Wirtschafts- und Finanzausschuss befasst. Nach kurzer vorangegangener Diskussion ob der Sinnhaftigkeit von Containern gab das Gremium aber einstimmig grünes Licht für den Erwerb dieser Holzfertigteile. Als nächstes befasst sich kommenden Donnerstag ab 17.45 Uhr der Bildungsausschuss in öffentlicher Sitzung im Rathaus inhaltlich mit dem Thema.

Von Sven Warnecke

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