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Die IGS Süd ist angekommen

Langenhagen Die IGS Süd ist angekommen

Die Arbeit an der IGS Süd nimmt weiter Fahrt auf: Die Klassen wachsen, und auch die benachbarte Grundschule soll im Sommer angegliedert werden. Deshalb muss sich Schulleiterin Mascha Brandt im kommenden Jahr um mehr als eine Baustelle kümmern.

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Masche Brandt hat als Leiterin der IGS Süd eine Menge Arbeit vor sich, zumal die Gesamtschule im nächsten Schuljahr die Grundschüler der Brinker Schule integrieren soll.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Die Tür von Mascha Brandt steht offen. Besonders in den Pausen werde das gerne genutzt, sagt die Schulleiterin der IGS Süd, nachdem zwei Lehrerinnen ihr Büro wieder verlassen haben. Dann klingelt es, Brandt schließt die Tür - und es ist ruhig.

„Seit dem 1. August vergangenen Jahres ist das so“, sagt sie. Da begann Brandt übergangsweise die Geschicke der Gesamtschule an der Angerstraße zu lenken. Im November ist sie endgültig zur Schulleiterin ernannt worden, noch in diesem Monat soll die Übergabe einer Urkunde ihren Amtswechsel beschließen. Zeit, die Dinge ins Rollen zu bringen.

„Wir sind größer geworden“, sagt Brandt. Immer mehr Eltern würden der IGS ihr Vertrauen schenken. Das mache sich auch beim Zuwachs bei den Fünftklässlern bemerkbar, berichtet die Schulleiterin der noch jungen Gesamtschule. „Wir haben alle Plätze in den fünften Klassen vergeben können, sogar darüber hinaus.“ Dieser Trend könne zum neuen Schuljahr darin münden, dass die IGS Süd einen weiteren Zug in den fünften Klassen einrichte und von vier auf fünf Unterrichtsgruppen erweitert, sagt Brandt. So wären die Jahrgänge an der IGS Süd sowie an der IGS an der Konrad-Adenauer-Straße voll. „Dann haben wir eine gute Chance, alle Fünftklässler, die an eine IGS wollen, unterzubringen.“

Weiteres Wachstum bringt auch die Angliederung der benachbarten Brinker-Grundschule. Diese sei nun zum 1. August dieses Jahres genehmigt worden, sagt Brandt. Damit gehe einher, dass alle Grundschüler, die im nächsten Schuljahr den vierten Jahrgang der IGS besuchen, fest mit einem Platz an der IGS Süd bis zum zehnten Jahrgang rechnen könnten.

Die Erweiterung im Schulbetrieb fordert jedoch bauliche Maßnahmen. Derzeit sei man mit der Stadt in Planung für einen Neubau, sagt Schulleiterin Brandt. In der Übergangszeit sei für zwei Jahrgänge Unterricht in Modulen geplant. Wo diese stehen sollen, werde noch geprüft, sagt Brandt.

Weiterführen will sie auch das Berufsfindungsprojekt „Do it“ der Bürgerstiftung „Wir helfen!“ Alles, was berufsorientierende Maßnahmen betreffe, sei unterstützenswert, betont Brandt. Dort wolle man künftig neue Ideen der IGS einbringen, aber auch von bisherigen Erfahrungen profitieren. „Wir hoffen, dass die Mittel da sind, dass wir Doris Schmidt übernehmen können“, sagt die Leiterin der IGS Süd. Denn die Sozialarbeiterin an der Brinker Schule sei maßgeblich an dem Erfolg des Projekts beteiligt.

Tag der offenen Tür an IGS Süd wird verschoben

Damit Eltern und Kinder sich ein Bild der potenziellen Schulen in der Stadt machen können, richten diese einen Tag der offenen Tür aus. An der IGS Süd ist dieser für Freitag, 11. März, geplant – sechs Tage später als ursprünglich geplant. Denn am Sonnabend, 5. März, will auch die IGS am Schulzentrum einladen. Nun fällt das Datum mit der Realschule Robert Koch zusammen. „Wir haben die Zeiten so gelegt, dass man beide Schulen besuchen kann“, sagt IGS-Süd-Leiterin Mascha Brandt. Im Zuge der Projektwoche „Wir präsentieren unsere Schule“ sollen dann vor allem die potenziellen Schüler an Stationen zum Mitmachen die IGS Süd kennenlernen. Diese werden von Schülern und Lehrern der Gesamtschule und der Brinker Schule betreut. „Mir ist es wichtig, dass auch die Schüler untereinander sprechen können“, sagt Brandt. Für die Eltern sollen zusätzlich Informationen vorbereitet werden

Von Nils Oehlschläger

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