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FahrKulTour macht sich auf den Weg

Langenhagen FahrKulTour macht sich auf den Weg

Zum achten Mal lädt das Organisationsteam der FahrKulTour alle Fahrrad- und Kulinarik-Fans zu einer Runde durch die Flughafenstadt und ihre Dörfer ein. Damit mehr Zeit fürs Radeln und Schlemmen bleibt, sind alle Stationen am 21. Mai von 11 Uhr bis 17 Uhr und damit eine Stunde länger geöffnet.

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Damit mehr Zeit zum Radeln und Schlemmen bleibt, haben die Stationen in diesem Jahr bis 17 Uhr und damit eine Stunde länger geöffnet.

Quelle: Neander

Langenhagen. Insgesamt wird es elf Stationen auf dem Rundkurs geben. Ihre Nummerierung auf dem jetzt in der Stadt ausgelegten Programm ist allerdings keine Reihenfolge. "Wie immer kann an jeder Station ein- und ausgestiegen werden", sagt Initiatorin Gabi Spier. Und wie immer habe sich das Team bemüht, neue Orte oder zumindest an bewährten Stationen neue Angebote präsentieren zu können.

Die Nummer 1 des Programms ist das Mühlenfest an der Bockwindmühle in Kaltenweide (Mühlenweg), das in seinem zweijährigen Turnus traditionell sich ins Programm der FahrKulTour einfügt. Das Fest wird von der Ortsarbeitsgemeinschaft zusammengestellt: Die ansässigen Vereine steuern neben Speiß und Trank auch Musik und Spielmöglichkeiten für die Kinder bei.

Das Städtepartnerschafts- und Freundschaftskommitee ist Im Gleisdreieck südlich von Krähenwinkel zu finden. Dort gibt es "hervorragenden Backspargel", den man laut Spier unbedingt probieren müsse. Zudem ist eine Reise in die österreichische Partnerstadt Stadl Paura zu gewinnen. Auf dem ersten Hof auf Langenhagener Gebiet ist die Familie Jagau zuhause (Walsroder Straße 199). Dort wird der Stadtheimatpfleger Hans-Jürgen Jagau eine kleine historische Tour rund um den Hof anbieten. "Syrische und nigerianische Jugendliche zeigen ihr Streetart-Können", ergänzt Jagaus Schwester, die Grünen Ratsfrau Ulrike Jagau. "Und die Jugendlichen geben Anregungen weiter." Langenhagens Umweltschutzbeauftragte Marlies Finke informiert über energetische Sanierung am Beispiel der Solar-Module, die auf dem Jagau'schen Hof installiert sind. "Und wir haben dort die Fahrrad-Doktoren der Pestalozzi-Schule zu Gast, die im Notfall helfen können", betont Spier. Der Repair-Treff sei dieses Mal nicht mit am Start. "Wir wollten zeigen, wer noch alles in der Stadt etwas kann."

Am Bahnhof Pferdemarkt werden die Besitzer des denkmalgeschützten Hauses das inzwischen fertig sanierte Domizil präsentieren. Im Café Emma gibt es frisch gebackenen Kuchen. Parallel zeichnet eine Foto-Dokumentation den Umbau des alten Bahnhofgebäudes nach. Der Integrationsbeirat zeigt seine Arbeit im Pavillon im Stadtpark und lädt von dort zu Kurztouren auf dem Tandem ein.

Auf dem Marktplatz der Kernstadt ist die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen die Gastgeberin. Sie gibt dort mit allerlei historischem Gerät einen Vorgeschmack auf ihr 125-jähriges Jubiläum in diesem Jahr. Am Quartierstreff in Wiesenau (Freiligrathstraße) werden die Fahrradfahrer vom dortigen Frühlingsfest empfangen. Dazu gehören auch so kurios wie pädagogisch anmutende Spiele wie ein Rollator-Rennen. "Daran kann jeder teilnehmen", sagt Quartiersmanagerin Claudia Koch. "Wir wollen damit den Menschen die Hemmung nehmen, auf dieses so praktische Gefährt zurückzugreifen."

An der Kirche Zum guten Hirten in Godshorn beherrschen 500 Jahre Reformation den Festplatz. "Futtern wie bei Luthern" steht auf dem Programm sowie der Dreh am Glücksrad mit "Reformationspreisen". Ebenfalls in Godshorn (Frankenring) ist der Gebäudereiniger Haster zu finden. Dessen Geschäftsführer kommt allerdings aus Engelbostel. Deshalb wird dort auch der Treckerclub Engelbostel mit historischen Maschinen zugegen sein. Schüler können sich zudem darin üben, Fenster streifenfrei zu putzen. Den Abschluss des papiernen Programms bildet der Niedersächsische Jagdklub in Schulenburg-Nord. Dort wird "Wild gegrillt", zudem leitet die Bundestrainerin Interessierte beim Bogenschießen an.

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