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Für die Stadt ist Zeit, einmal Danke zu sagen

Langenhagen Für die Stadt ist Zeit, einmal Danke zu sagen

Zum ehrenamtlichen Engagement seiner Bürger pflegt die Stadt Langenhagen ein ganz besonderes Verhältnis. Schließlich weiß man auch, was man an den Ehrenamtlichen hat. Das ist nun bei der Ehrenamtsgala gefeiert worden. Das Fest soll eine feste Größe im Veranstaltungskalender Langenhagens werden.

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Henry Markgraff und Jarle Kiesè bilden das Marimbaphon-Duo der Musikschule.

Quelle: Dirk Lange

Langenhagen. Bürgerschaftliches Engagement soll stärker wertgeschätzt werden. Das bezeichnet Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer als ein zentrales Anliegen. „Mit unserer Ehrenamtsgala, veranstaltet von unserer Freiwilligenagentur, wollen wir dabei neue Wege beschreiten. Künftig wird die Gala im Theatersaal alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Stadtempfang stattfinden “, kündigte Heuer in seiner Begrüßung am Freitagabend im Theatersaal an.

Zur diesjährigen Gala hatte die Stadt gewissermaßen keine Kosten und Mühen gescheut, um möglichst viele der ehrenamtlichen Mitglieder aus den etwa 300 Vereinen und Initiativen in Langenhagen zu einem unterhaltsamen Abend mit Musik, Zauberei und Kabarett einzuladen. Und fast alle kamen. Viele von ihnen allerdings zu früh. Aufgrund unterschiedlich kommunizierter Anfangszeiten standen sie bereits eine Stunde früher als geplant vor der Tür und begehrten Einlass.

Der Zauberer und Conferencier in Personalunion, Matthias Wesslowski, eröffnete mit seinem Programm „Vom Text zur Textilie“, was durchaus wörtlich zu nehmen war, einen für alle überaus vergnüglichen Abend. Selbst wenn sich seine Zauberkunst an dem für diese Berufsgruppe üblichen Standardrepertoire orientierte, wie das Kaninchen aus dem Hut ziehen oder Dinge verschwinden lassen, so behielt er dennoch stets auch die philosophischen Komponenten seines Tuns im Blick. Was zu sein scheint, kann genauso gut auch eine Illusion sein. Kann etwas, was sichtbar verschwunden ist, hinter der Fassade trotzdem noch da sein? Und wenn ja, war es vielleicht zwischendurch mal weg? Keiner weiß es.

Klarer dagegen ist da schon ein eigens für das Marimbaphon-Duo der beiden Musikschüler Henry Markgraff und Jarle Kiesè arrangierter Auszug aus einer Musik für ein Computer-Spiel, das sie auch selbst auf die Bühne brachten. Das besondere Kennzeichen von Wiebke Eymess und Fridolin Müller, gemeinsam bilden sie das Kabarett-Duo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“, sind ihre philosophisch komischen Dialoge voll feinsinnigem Wortwitz, die sich mit absurden Rollenspielen nach dem Motto „Was wäre wenn und wenn ja, wer?“ beschäftigen oder auch mit soziokulturellen Betrachtungen über das Für und Wider der Intimrasur bei Mann und Frau.

Zusammengestellt wurde das Bühnenprogramm für die Gala von der Klangbüchse, dem Veranstalter der Mimuse an gleicher Stelle. Im Rahmen der Gala verlosten Bürgermeister Heuer zusammen mit Marena Heuer vom Wirtschaftsklub und Emily als kleine Glücksfee fünf Eintrittskarten für den Nordball des Wirtschaftsklubs im November im Maritim Airport Hotel.

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Von Dirk Lange

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