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Sportler werden für ihre Leistung belohnt

Langenhagen Sportler werden für ihre Leistung belohnt

Exzellente Leistung soll auch besondere Ehre erfahren: 55 Einzelsportler und 13 Mannschaften hat die Stadt Langenhagen im Forum geehrt. 250 Gäste haben dem beigewohnt – und die erfolgreichen Sportler der Special Olympics, Landes-, Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften gefeiert.

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Bürgermeister Mirko Heuer (links) und sein Stellvertreter Willi Minne ehren  Annika Heise, die Polizei-Europameisterin im Judo geworden ist.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Die Aufgabe eines Bürgermeisters hat offenbar Höhen und Tiefen. Gleichwohl freute sich das Stadtoberhaupt Mirko Heuer die Sportlerehrung durchzuführen zu können. Er und sein erfahrener Stellvertreter Willi Minne, zugleich auch Ortsbürgermeister in Godshorn, hatten zwar einen schlechten Wochenstart in der westlichen Ortschaft erlebt. Dort erhielten sie reichlich Schelte wegen der Unterbringung von Flüchtlingen an der Straße Im Moore.
Gleichwohl: „Stars und Sternchen müssen gefeiert werden“, sagte der Bürgermeister in seiner Begrüßungsrede. Er wies darauf hin, wie wichtig das Vereinsleben, das Engagement der Verantwortlichen und Sportler sei – und gestand, selbst keineswegs Leistungssportler zu sein. Auch wenn er sich in diversen Disziplinen versucht habe. „Meine Muskeln sind unterentwickelt.“
Langenhagens Sportringchefin Michaela Henjes würdigte ebenfalls die Erfolge und jahrelange Arbeit, die Sportler und Trainer investierten. Mit Blick auf das derzeit entstehende neue Schwimmbad an der Theodor-Heuss-Straße – Eröffnung wohl in einem Jahr – verspricht sich Henjes noch einen erheblichen Schub bei den Schwimmsport treibenden Vereinen. Viel Lob erntete die Stadt von Robin Gierschik vom Judoclub Godshorn für die Beschaffung von neuen Turnmatten.
Überraschend erklärte Konrad Mössinger bei der Verleihung der Wanderpokale für den Sportler (Stifter Dietrich Jensch) und die Sportlerin des Jahres seinen Rücktritt. „Heute ist es zu letzten Mal und ich hoffe der Rat findet einen Nachfolger. „Während der Zeit haben ich viele junge Sportler schätzen gelernt – und bleibe dem Sport treu“, sagte der scheidende Mössinger nach 50 Jahren, der für sein Engagement tosenden Applaus erhielt. Henjes dankte ihm für seine Arbeit als Mitgründer des Sportrings: „Deine Fußstapfen sind unsere Wege.“
Die Sportlerehrung organisierte Renate Gießelmann. Zusammen mit Thomas Drewitz moderierte sie die Veranstaltung humorvoll. Als zum Abschluss der Song von Andreas Bourani „Ein Hoch auf das was uns vereint“ gespielt wurde, tobte das Publikum im Forum.

Exzellente Leistung soll auch besondere Ehre erfahren: 55 Einzelsportler und 13 Mannschaften hat die Stadt Langenhagen im Forum geehrt. 250 Gäste haben dem beigewohnt – und die erfolgreichen Sportler der Special Olympics, Landes-, Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften gefeiert.

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Die Geehrten:

Sportlerin des Jahres: Eishockey-Spielerin Kelsey Soccio.

Sportler des Jahres: Radfahrer Leo Appelt.

Mannschaft des Jahres: Eishockey Damen des Sportclubs Langenhagen

Ehrenamtliche Arbeit: Ursula Noll vom MTV Engelbostel und Schulenburg. Die 79-Jährige ist seit 46 Jahren Übungsleiterin. Sie bringt Kindern das Turnen bei und auch Erwachsenen. Noll leitete 26 Jahre lang die Abteilung Turnen. „Wer einmal mit Kindern gearbeitet hat, hört nicht wieder auf – weil es Spaß macht“, sagte Noll.

Von Katerina jarolim-vormeier

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