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Anwohner kritisiert Container

Langenhagen Anwohner kritisiert Container

Positive Reaktionen, aber auch kritische Stimmen sind bei der Besichtigung der Container-Unterkunft für Zuwanderer an der Pfeifengrasstraße im Weiherfeld zu hören gewesen. Nach Schätzungen der Stadt schauten sich am Dienstagabend knapp 80 Besucher dort um.

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Großer Andrang herrscht bei der Besichtigung der zweiten Containerunterbringung im Weiherfeld.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Kaltenweide. Ein direkter Anwohner ist wütend, weil die Verwaltung nicht das gehalten habe, was sie versprochen hat: Erst sollten nur 30 Flüchtlinge untergebracht werden, nun seien es fast 60, kritisiert der junge Familienvater. Zudem sei die Nutzungsdauer auf drei Jahre avisiert worden, jetzt heiße es fünf und es werde sogar von zehn Jahren gesprochen. „Mein Vertrauen in die Stadt ist verloren", sagt der Anwohner. Seinen Groll kann eine andere Anwohnerin durchaus verstehen. „Vorher sah die Fläche einfach idyllisch aus", sagt sie.

Als einen idealen Standort indes bezeichnet Monique Schulz die Container-Unterkunft. Sonst sind die Flüchtlinge am Rand einer Stadt oder eines Dorfes untergebracht. Hier seien sie mittendrin, und somit sei die Integration besser umsetzbar, lobt die 37-Jährige. „Durch die zentrale Lage können wir ganz anders auf die Menschen zugehen", meint Schulz. Nach der Leibnizstraße nimmt die Stadt nun im Weiherfeld die zweite Container-Unterkunft in Betrieb. Heute ziehen die ersten Bewohner ein. Sozialarbeiter Wilfried Köhler betreut dort die Familien. Weitere 36 Personen werden Ende Juni erwartet.  Nach Auskunft von Flüchtlingsbetreuerin Doris Lange sind darunter 19 Kinder zwischen einem Jahr und Volljährigkeit. In jeden Standort investiert die Stadt 1,3 Millionen Euro.

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Großer Andrang herrscht bei der Besichtigung der zweiten Containerunterbringung im Weiherfeld.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Von Katerina jarolim-vormeier

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