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Die Anwohner dürfen in der Stadt mitreden

Langenhagen Die Anwohner dürfen in der Stadt mitreden

Zum dritten Mal haben die Langenhagener Bürger in diesem Jahr die Möglichkeit, bei der Aufstellung des städtischen Haushalts ein Wörtchen mitzureden: Für den Etat 2017 können die Einwohner der Stadt noch bis zum 8. Juli über den Bürgerhaushalt eigene Vorschläge einbringen.

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Die Bürger sollen in Sachen Haushalt ein Wort mitreden dürfen.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Langenhagen. Auf der Seite buegerhaushalt-langenhagen.de kann sich jeder Langenhagener im Internet anmelden und Anregungen geben, wo die Stadt sparen könnte, oder wo sie mehr ausgeben müsste. Zu sämtlichen Eingaben nimmt die Verwaltung Stellung und lässt sie dann durch die registrierten Einwohner beurteilen. Eine Liste mit den am höchsten bewerteten Punkten wird anschließend den Politikern für ihre Haushaltsberatungen vorgelegt.

In den vergangenen beiden Jahren beteiligten sich jeweils mehr als 200 Frauen und Männer an dem Bürgerhaushalt. Das populärste Thema war dabei der Verkehr. Von zu langen Wartezeiten an Ampeln bis zu fehlenden Fahrradabstellanlagen mahnten die Bürger mehr als 100 Veränderungen an. Bei einigen war die Stadt allerdings gar nicht zuständig, wie beim öffentlichen Nahverkehr oder Landes- und Bundesstraßen.

Dennoch schafften es gut 50 Eingaben auf die Liste für die Ratsmitglieder – und einige wurden auch umgesetzt. Dazu zählt die Sanierung von Radwegen ebenso wie die Umstellung von öffentlicher Beleuchtung auf LED-Technik. Und noch ein Vorschlag wurde aufgegriffen: Die Verwaltungsmitarbeiter bekommen Anleitungen für eine bürgerfreundlichere, verständlichere Sprache an die Hand. Ein Seminar mit dem Titel „Behördisch, nein danke“ soll die Kommunikation zwischen Verwaltern und „Verwalteten“ weiter verbessern.

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