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Stadt will eigenem Anspruch gerecht werden

Langenhagen Stadt will eigenem Anspruch gerecht werden

Um ihrem eigenen Anspruch als inklusive Stadt gerecht zu werden, regt die Verwaltung im Zusammenspiel mit dem Arbeitskreis Barrierefreiheit die Gründung eines Behindertenbeirats an – vorbehaltlich der Zustimmung der Politik, die darüber erstmals am 30. März beraten wird.

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Zunächst befasst sich der Sozial-, Inklusions- und Sportausschuss mit der Gründung eines Behindertenbeirats für Langenhagen.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Langenhagen. Die von der Verwaltung jetzt ins Netz gestellte Drucksache 2017/101 geht am 30. März zunächst in den Sozial-, Sport- und Inklusionsausschuss, dann in den Verwaltungsausschuss, bevor sie vermutlich endgültig am Montag, 3. April, im Langenhagener Rat letztendlich beraten werden wird.

Damit werde Langenhagen dem Anspruch gerecht, eine inklusive Stadt zu sein, befindet Rathaussprecherin Juliane Stahl. Die Verwaltung habe in der Satzung darauf geachtet, dass möglichst viele Menschen teilnehmen können, ergänzt der Langenhagener Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation, Ralph Gureck. Diese sehe vor, dass das neue Gremium neun Vertreter haben soll – acht gewählte und als neunte die städtische Inklusionsbeauftragte. Gurecks Angaben zufolge unterscheide sich darin die Satzung etwa von der in der benachbarten Gemeinde Wedemark.

Stimmt der Rat in seiner April-Sitzung der Drucksache zu, soll bereits Anfang Mai gewählt werden. Gureck bezeichnet den Zeitplan als „sehr sportlich“. Gleichwohl wolle die Kommune diese Angelegenheit „nicht auf die lange Bank schieben“. Bürgermeister Mirko Heuer ergänzt, dass der Vorstoß der Verwaltung auch mit dem von Albert Schneider initiierten Arbeitskreis Barrierefreiheit abgestimmt sei.

Der neue Behindertenbeirat soll bei der Verwirklichung einer umfassenden Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Langenhagen mitwirken. Zudem gehe es um die Wahrnehmung der Interessen der Einwohner mit Behinderungen gegenüber den politischen Gremien und der Verwaltung der Stadt, heißt es zur Begründung in der Drucksache. Und weiter: „Dabei geht es auch um Inklusion, ob im Sport, in Wohnprojekten oder bei der Berücksichtigung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden, insbesondere in Schulen.“

Ohne etwas vorwegnehmen zu wollen dürfte angesichts dieser Ziele einer Zustimmung der Langenhagener Politik nichts im Wege stehen.

Von Sven Warnecke

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