Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Azubis sind bei Betrieben besonders gefragt

Langenhagen Azubis sind bei Betrieben besonders gefragt

Die Suche nach geeigneten Lehrlingen ist das zentrale Thema beim mittlerweile achten Ausbilderfrühstück in Langenhagen gewesen. Wie groß auch das Interesse bei den Betrieben ist, lässt sich an der Gästezahl ablesen: Mit 75 Teilnehmern ist ein Rekord erzielt worden.

Voriger Artikel
Bäckerei stiftet Keks für Repair-Treff
Nächster Artikel
Klangbüchse lädt 
Ehrenamtliche zum Dank ein

Die Proregio-Geschäfsführerin Yvonne Salewski überreicht Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer als neuem Mitglied die Urkunde.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. „Wir müssen uns bei der Suche nach Auszubildenden umstellen“, sagte Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer als Gastgeber im Rathaus in seiner Begrüßungsrede. Er leitete damit sogleich weiter an Sebastian Cramer vom gleichnamigen Edeka-Handelsunternehmen aus Burgdorf. Dieser berichtete von den Bemühungen, über Facebook für sich zu werben. Seit Februar nutzt die Firma die sozialen Medien. Geschäftsführer Cramer konnte dabei feststellen, dass dabei aber in erster Linie die Art des Auftritts entscheidend sei.

Doch es gebe nicht nur Facebook, sondern etwa auch Twitter oder Youtube, berichtete Yvonne Salewski, Geschäftsführerin vom Ausbildungsverbund Proregio, die zusammen mit der Stadt das Ausbilderfrühstück in Langenhagen organisiert. Daneben sind auch die klassischen Portale wie Lehrstellenbörse und -messen weiter erfolgversprechend. Salewski warb dabei für das Internetportal azubi21.de. Das sei im vergangenen Jahr mit dem Ziel an den Start gegangen, Ausbildungsbetriebe und Jugendliche zusammenzubringen. Auf der Seite können Jugendliche stets aktualisierte Ausbildungsplatzangebote finden, Betriebe haben ebenfalls die Möglichkeit, ihre freien Lehrstellen selbst einzutragen.

Als das nunmehr 22. Mitglied konnte Salewski die Stadt Langenhagen im Ausbildungsverbund Proregio begrüßen und dem Bürgermeister die entsprechende Urkunde überreichen.

Über die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Azubis – die auch den Ausbildungsbetrieben letztlich zugute kommen – wie etwa ein Langzeitpraktikum zur Einstiegsqualifizierung, berichtete anschließend Brigitte Becker von der Agentur für Arbeit. Auch die Geflüchteten waren Thema beim Ausbilderfrühstück. 820 leben derzeit in der Stadt, 130 von ihnen sind bei einer Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit, 70 von ihnen bei MILA, dem „Treffpunkt Netzwerk Flüchtlinge“, und 15 im Praktikum tätig, berichtete Susanne Waas-Hanssen vom Langenhagener Sozialberatungsdienst. Wegen der schwebenden Asylverfahren sei eine Vermittlung in Praktikum oder Ausbildung immens schwierig, sagte sie.

Um geflüchtete Menschen besser in Betrieben zu integrieren, gibt es nun als weiteren Anlaufpunkt die Kausa-Servicestelle der Region Hannover, berichtete abschließend Dina de Haas. Sie ist Ansprechpartnerin für interessierte Unternehmen und per E-Mail d.dehaas@proregio.de erreichbar.

Von Sven Warnecke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr