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Jennifer Kohne geht offen auf Schüler zu

Langenhagen Jennifer Kohne geht offen auf Schüler zu

Die Schüler der IGS-Süd trainieren bereits ab der fünften Klasse Pünktlichkeit, respektvolles Verhalten, Wertschätzung und selbstständiges Arbeiten für ihren erfolgreichen Berufseinstieg. Dabei wird ihnen von der Schulsozialpädagogin geholfen – auch bei Lebensfragen und Problemen.

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Die Schulleiterin der IGS-Süd, Mascha Brandt (links), freut sich über die erfolgreiche Arbeit der neuen Schulsozialpädagogin Jennifer Kohne.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Langenhagen. Die neue Sozialpädagogin an der Langenhagener Schule Jennifer Kohne (37) geht gerade einen Schulflur entlang. Mittags sind die Türen der Klassenräume verschlossen, aber die Glastür des Sekretariats öffnet sich und ein Siebtklässler tritt heraus. „Hallo, Frau Kohne“ grüßt er sie fröhlich. Mit einem anderen klatscht sich Kohne ab, bevor sie das Zimmer von IGS-Schulleiterin Mascha Brandt erreicht.

Obwohl die neue Sozialpädagogin erst seit dem 1. März am neuen Arbeitsplatz arbeitet, kennen sie die meisten schon. „Ich bin ein offener Typ“, so ihre Selbsteinschätzung. Sie hospitiert in jeder Schulklasse mindestens zweimal und ist auch in den Pausen unterwegs, damit sie die Menschen ihres neuen Wirkungsfeldes besser kennenlernen kann. Umgekehrt machen sich auch Schüler und Lehrer ein Bild von „der Neuen“, die für Eltern ebenfalls als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.

„Die meisten Probleme drehen sich um Nähe und Distanz“, so Kohnes Erfahrung mit den Fünft- bis Siebtklässlern der IGS-Süd. Liebeskummer, Probleme mit den Eltern, Streit mit Klassenkameraden oder das Gefühl, falsch verstanden zu werden, bekümmert die Kinder, berichtet die Schulpädagogin im Gespräch mit dieser Zeitung. Im Dialog lassen sich neue Perspektiven entwickeln. Manchmal sorgt auch ein Methodenwechsel, beispielsweise ein Rollenspiel, für geschärfte Wahrnehmung und Lösungsansätze. „Mir ist es wichtig, authentisch zu bleiben“, berichtet die Wedemärkerin von ihrem Selbstverständnis und ergänzt: „Nur so kann sich Vertrauen entwickeln.“ Außerdem unterliegt sie der Schweigepflicht, was die Kinder „cool“ finden.

Schulleiterin Mascha Brandt freut sich über den Neuzugang und hofft, dass auch die von der Stadt bezahlte Sozialpädagogenstelle wieder zeitnah neu besetzt wird. Jennifer Kohne gehört nämlich zu dem Pool der 900 Sozialpädagogen, die das Land finanziert.

Wer sich ein Bild von ihr und ihrem Arbeitsfeld machen möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der IGS-Süd. Beim Tag der offenen Tür am 
31. März ist sie natürlich dabei und freut sich auf Gespräche, ebenso wie auf die Theaterauftritte der Kinder zwischen 15 und 18 Uhr.

Das Interkulturelle Cafe, vom bisherigen Sozialpädagogen Stephan Soppert initiiert, soll vor den Sommerferien auch noch mal stattfinden, so der Plan von Jennifer Kohne und Mascha Brandt.

Von PATRICIA CHADDE

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