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Lehrerversorgung: Schulen gut aufgestellt

Langenhagen Lehrerversorgung: Schulen gut aufgestellt

Am Donnerstag beginnt an allen Schulen in Niedersachsen ein neues Schuljahr. Auch an den weiterführenden Schulen in Langenhagen starten Lehrer und Schüler. Dabei ist die Lehrerversorgung an allen Schulen insgesamt gut, auch wenn keine Einrichtung 100 Prozent erreicht.

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Die neuen Kollegen an der IGS erhielten zur Begrüßung eine Schultüte: Rebecca von Wick (oben von links), Sören Koopmann, Jamal Hasan, Nils Nölke, Georg Maier, Julia Schulte sowie Daniela Dugas (vorne von links), Svenja Maronna, Nadine Eckstein, Patrizia De Luca Ramirez (FSJ) und Anne Venhaus.

Quelle: Privat

Langenhagen. Die Integrierte Gesamtschule (IGS) konnte zum neuen Schuljahr neun neue Lehrer begrüßen. "Wir haben neun Stellen zugewiesen bekommen und konnten alle besetzen", freut sich Schulleiter Timo Heiken. Langenhagen sei als Standort besonders bei jungen Lehrkräften sehr beliebt, erklärt sich der Schulleiter die hohen Bewerberzahlen. "In den Fächern Physik und Chemie in der Oberstufe könnten es mehr Kollegen sein. Aber wir haben in keinem Fach einen wirklich großen Mangel", sagt Heiken auf Anfrage. Vor den Ferien haben acht Lehrkräfte die Schule aus unterschiedlichen Gründen verlassen.

Auch am Gymnasium kann der Unterricht für alle Schüler ganz normal stattfinden. Stundenkürzungen seien nicht notwendig, berichtet Schulleiter Matthias Brautlecht. Auch hier beginnen nach den Ferien neun neue Lehrkräfte. "Zehn Lehrer haben die Schule verlassen. Aber wir sind in der glücklichen Situation, dass wir in allen Mangelfächern einstellen konnten", sagt Brautlecht. So sei der Unterricht gesichert, auch wenn die Versorgung  unter dem Schnitt liege.

Die Robert-Koch-Realschule hat vor den Ferien fünf Lehrer verabschiedet und konnte zum Schuljahresbeginn vier neue begrüßen. "Darunter sind Quereinsteiger, was einen Lehrermangel andeutet", mutmaßt Schulleiter Thomas Kelber. "Wir sind froh sie bei uns zu haben." Es sei immer wieder schwierig die Stellen zu besetzen, weiß Kelber. Es gebe zu wenig Studienanfänger, die Lehramt studieren wollen. Dies wirke sich irgendwann auf die Lehrerstellen aus. In Sport bestehe derzeit ein Mangel an Lehrkräften und auch für die Fächer Französisch und Musik könnten noch mehr Pädagogen gebraucht werden. "Unsere Situation ist zufriedenstellend, auch wenn wir keine hundertprozentige Unterrichtsversorgung haben."

An der Gutzmannschule hat es vor und nach den Sommerferien keinen Wechsel gegeben. "Wir haben eine gute Unterrichtsversorgung, sodass keine Stellenausschreibungen nötig waren", erläutert Schulleiterin Birgit Mierau. "Da unsere Lehrkräfte bis auf Sport alle Fächer unterrichten, haben wir auch nie ein Fach, was unterbesetzt ist." Es sei aber immer schwierig Lehrer mit der Fachrichtung "Beinträchtigung der Sprache und des Sprechens" zu finden.

"Ich bin mit der Anzahl der Kollegen zufrieden", sagt die Schulleiterin der Pestalozzischule, Andrea Engelhardt. Die Schule hat zwei neue Lehrer dazu bekommen und eine Lehrkraft verabschiedet. Die Pädagogen unterrichten wie an der Gutzmannschule alle Fächer.

Von der IGS-Süd und der Brinker Schule lagen trotz Anfrage keine Angaben vor.

Von Julia Polley

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