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EPL investiert in Nahwärme

Langenhagen EPL investiert in Nahwärme

Insgesamt 700.000 Euro investiert die Energie-Projektgesellschaft Langenhagen (EPL) innerhalb weniger Monate in zwei Projekte der Kernstadt. Der Bau einer neuen Leitung vom Schulzentrum zur Tempelhofer Straße bedeutet auch eine Baustelle an einer wichtigen Verkehrskreuzung.

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Die Energiezentrale am Schildhof, auch betreut von Andreas Rose, sorgt künftig für Wärme im Gundlach-Neubau an der Tempelhofer Straße. Oehlschläger (Archiv)

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Für etwa 400.000 Euro hat die EPL - eine Tochter der Stadt Langenhagen und der Stadtwerke Hannover - am Söseweg ein Wohnhaus mit Kita sowie einen Neubau mit 80 Wohnungen an das Nahwärmenetz angeschlossen. Die Gebäude sind nach Aussage von EPL-Geschäftsführer Manfred Schüle an die Energiezentrale am Schildhof angebunden. Nun folgt für etwa 300.000 Euro die nächste Investition: Der Anschluss des Gundlach-Neubaus an der Tempelhofer Straße beginnt in den nächsten Tagen.

Noch sorge ein mobiler Heizcontainer dafür, dass die Bewohner des mehrgeschossigen Hauses an der Stadtbahnstrecke auch bei den derzeit frostigen Temperaturen nicht frieren müssen, teilt Schüle mit. Das Wetter indes verzögere den Bau der Trasse von der Energiezentrale am Schildhof zum Gebäude. „Eigentlich sollte es diese Woche schon losgehen, durch den Wintereinbruch mussten wir den Start verschieben. Sowie der Frost wieder weg ist, sollen die Bagger kommen“, sagt Schüle und fügt hinzu, dass Arbeiter von der Energiezentrale am Schulzentrum bis zur Tempelhofer Straße neue Rohrleitungen legen müssen. „Dafür müssen leider Baustellen eingerichtet werden, die auch den Straßenverkehr beeinträchtigen werden“, sagt der EPL-Geschäftsführer. Betroffen davon sei auch die Kreuzung Schönefelder/Tempelhofer Straße - für viele Eltern der tägliche Weg, wenn sie ihre Kinder zum Schulzentrum fahren. „Ich hoffe, dass uns dann das Wetter nicht wieder in die Quere kommt und die Bauphase verlängert“, sagt Schüle. Die EPL hätte gern im Sommer mit der neuen Leitung begonnen - doch die Auftragslage bei den Tiefbaufirmen habe einen früheren Beginn nicht zugelassen. Schon jetzt bitte das Unternehmen betroffene Anwohner sowie Kunden und Lieferanten am Markt und der Ostpassage um Entschuldigung für mögliche Behinderungen. Die Bauzeit betrage sechs bis acht Wochen, sagt Schüle. Dabei werde auch gleich ein bestehendes Haus an der Ostpassage an die Fernwärme angeschlossen.

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