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Ehrenamtliche erleichtern das Einleben

Langenhagen Ehrenamtliche erleichtern das Einleben

Die Willkommensgruppe des Vereins Gemeinsam Leben in Langenhagen sucht neue Mitstreiter - und gleich zehn potenzielle Helfer sind am Dienstagabend zu einer Informationsveranstaltung in die Emmausgemeinde gekommen.

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Die Willkommensgruppe des Vereins Gemeinsam Leben in Langenhagen informiert Gäste über ihre Arbeit mit Flüchtlingen.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Die Unterbringung von Flüchtlingen und deren professionelle Betreuung sind Sache der Stadt. Ehrenamtliche Hilfe in den Unterkünften hingegen ist eine andere Aufgabe. Diese meistert die Willkommensgruppe wöchentlich und regelmäßig. „Wir betreuen Flüchtlinge und wollen ihnen das Einleben erleichtern“, sagt Vereinsvorsitzender Wilhelm Zabel.

Aber die Aktivitäten des Vereins sind weitaus vielfältiger - zudem auf mehrere Unterkünfte im Stadtgebiet verteilt, etwa im Zollkrug oder dem Gebäude an der Grovestraße, in der neuen Heimstatt an der Hans-Böckler-Straße sowie - wenn sie denn kommen - in den Containern an der Osterriedestraße. Somit erweitert sich auch der Aktionsradius der Ehrenamtlichen. Deshalb sucht der Verein neue Mitstreiter, die am Dienstagabend in der Tat auch kamen. Zehn potenzielle Helfer, vom Studenten bis zum Rentner, informierten sich über die verschiedenen Aufgabenbereiche.

Ein neues Angebot der Emmauskirche ist das sogenannte Flüchtlingscafé jeden Montag von 16 bis 17.30 Uhr im Gemeindesaal. „Am Anfang standen wir allein da. Mittlerweile kommen 15 Asylbewerber. Wir verständigen uns mit Händen und Füßen“, berichtet Horst Hartwig, der das Café mit seiner Frau Gabriele und anderen Helfern auf die Beine gestellt hat. Wie sich das weiterentwickelt, darauf ist Hartwig selbst gespannt. Zu den nächsten Aufgaben zählen der Sprachunterricht sowie Spielangebote für Kinder.

Im November 2014 wurde die Willkommensgruppe gegründet. Von 33 Mitgliedern sind etwa die Hälfte aktiv. Anlass war das von der Stadtverwaltung angemietete ehemalige Hotel Zollkrug. Seitdem agieren die Ehrenamtlichen „in enger Kooperation mit der Stadt und dem Fachdienst Sozialberatungsdienst“, erklärt Zabel.

Wer Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit im Verein hat, kann mit Zabel per E-Mail an wilhelmzabel@aol.com Kontakt aufnehmen.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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