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Kellerbrand fordert 50 Feuerwehrleute

Langenhagen Kellerbrand fordert 50 Feuerwehrleute

Dichter, schwarzer Qualm und Temperaturen von bis 1000 Grad in einem Keller haben rund 50 Feuerwehrleute am Montagmorgen gefordert. Die Ursache für das gegen 7.30 Uhr entdeckte Feuer ist nach Einschätzung der Polizei ein Defekt an einer Sauna. Die Bewohnerin des Hauses wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

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Bereits beim Eintreffen schlug den Feuerwehrleuten dichter, schwarzer Qualm entgegen. Weil sich im Keller offenbar viele brennbare Materialien befunden haben, entwickelten sich dort Temperaturen von bis zu 1000 Grad.

Quelle: Bismark

Langenhagen. Entdeckt worden waren die ersten Qualmschwaden von Mitarbeitern eines benachbarten Elektrobetriebes, dessen Eigentümer auch das Einfamilienhaus an der Dresdner Straße gehört. Die Zeugen alarmierten die Feuerwehr gegen 7.30 Uhr. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, so Feuerwehrsprecher Christian Hasse, sei ein Betreten des Kellers kaum mehr möglich gewesen. "Zum einen konnten die Kollegen nichts sehen. Zum anderen aber wurden sie überrascht von extrem hohen Temperaturen von 800 bis 1000 Grad." Der Einsatz sei für die Feuerwehrleute deshalb durchaus "sehr gefährlich" gewesen.

Zunächst hätten die letztlich insgesamt rund 50 Feuerwehrleute mit Wasser versucht, den Brandherd von beiden Kellertüren aus zu kühlen. Im Anschluss erstickten sie das nahe einer  Sauna ausgebrochene Feuer mit Schaum. Geleitet wurde der Einsatz von Michael Schreyer. Alarmiert worden waren die Ortsfeuerwehren in Langenhagen sowie im Anschluss jene in Kaltenweide und Krähenwinkel. "Eigentlich hätte auch Godshorn mit ausrücken sollen, aber die hatten zeitgleich zwei Einsatze bei sich." Schreyer wurde während des Großeinsatzes von den beiden stellvertretenden Stadtbrandmeistern Thomas Ajrumow und Oliver Schütte sowie von Langenhagens Ortsbrandmeister Jens Heindorf unterstützt.

Die Bewohnerin des Hauses musste laut Hasse mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Wann das Gebäude wieder bewohnbar sein wird, ist laut Hasse vollkommen offen. Die Feuerwehr meldete zwar bereits gegen 9 Uhr "Feuer aus". Über den Vormittag zogen sich jedoch weitere Nachlöscharbeiten hin. Um das Haus schnellstmöglich zu entqualmen, hat die Feuerwehr vier Lüfter aufgestellt. Am Nachmittag war die Feuerwehr noch einmal zur Stelle, weil erneut leichter Rauch aufstieg. Unter Atemschutz suchten Einsatzkräfte nach der Ursache und löschten nach.

Godshorn gleich zweimal unterwegs

Die Ortsfeuerwehr Godshorn hätte eigentlich auch mit an die Dresdner Straße ausrücken sollen. Sie wurde allerdings zeitgleich zu einem Wasserschaden in einem Haus in der Straße Vor den Kämpen gerufen. Dies gehört zwar postalisch zu Langenhagen, liegt aber auf Godshorner Seite der Bahntrasse. Dort tropfte beim Eintreffen der Feuerwehr bereits das Wasser durch die Decke. Die Feuerwehrleute verschafften sich über den Balkon Zutritt zu der darüberliegenden Wohnung, konnten dort allerdings keine Ursache für den Wassereintritt ermitteln. Vermutlich, so Feuerwehrsprecher Stephan Bommert, sei ein Rohrbruch für den Wasserschaden verantwortlich. Die Feuerwehrleute übergaben den Vorgang an die Polizei. In diesen Einsatz lief dann eine weitere Alarmierung ein: Ein Rauchwarnmelder hatte in einem Gewerbebetrieb an der Bayernstraße ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich dies jedoch als technischer Defekt heraus.

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Fotostrecke Langenhagen: Kellerbrand fordert 50 Feuerwehrleute

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