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Eltern fordern Zebrastreifen vor Grundschule

Engelbostel Eltern fordern Zebrastreifen vor Grundschule

Weil der Fußweg vor der Grundschule Engelbostel wegen parkender Fahrzeuge für Rollatoren und Kinderwagen zu holprig und zu schmal gewesen ist, hat die Stadt das Parken auf der Straße verordnet. Doch nun ärgern sich Eltern, dass ihre Kinder schlechte Einsicht beim Überqueren haben.

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Polizei, Stadt, Schulleitung und Eltern besprechen die Parksituation vor der Grundschule Engelbostel.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Deshalb hat der Schulelternrat jetzt Vertreter aus Politik, Schulleitung, Polizei und Stadtverwaltung zu einem Ortstermin direkt vor die Schule am Klusmoor eingeladen. Bei der Begehung sind verschiedene Lösungen diskutiert worden. Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke erklärte: „Das holprige Pflaster kann wegen der hohen Bäume nicht baulich verändert werden.“ Auch ein Zebrastreifen ist dort laut Michael Braun vom städtischen Fachdienst Verkehr nicht umsetzbar, zum einen wegen der Tempo-30-Zone und zum anderen wegen fehlender Beleuchtung. Auf den Vorschlag von Mennecke, ein generelles Parkverbot vor der Schule zu verhängen und stattdessen die Eltern in der Schulstraße oder auf dem Festplatz parken zu lassen, gab es Einwände: „Kein Elternteil parkt auf dem Festplatz“, befürchtete Bettina Auras (CDU) vom Ortsrat.

„Vor der Schule herrscht aber um 15 Uhr beim Abholen der Kinder ein Chaos“, erklärte Marion Danielsen vom Schulelternrat. Zudem können die Mädchen und Jungen insbesondere auf der linken Seite die Straße schlecht einsehen, kritisiert die Elternvertreterin. Die Gefahr sei sehr groß, und bislang sei keiner Herr der Lage gewesen, sagte sie.

Braun will nach der Begehung prüfen, ob eine Gefahr für Kinder dort überhaupt besteht und wie die Situation sich objektiv darstellt.Schulleiterin Stefanie Haller sprach sich für ein absolutes Halteverbot aus und schlug das Projekt Laufbus vor. Die Elternvertreter favorisierten die Lösung mit einem Zebrastreifen, weil dann die Autofahrer vorsichtiger fahren. Kontaktbeamtin Christiane Bunk plädierte dafür, zu Fuß zu gehen.
Katerina Jarolim-Vormeier

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