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Kein Blick auf Obama möglich

Langenhagen Kein Blick auf Obama möglich

Mit kurzfristigen und kurzzeitigen Sperrungen, vor allem mit verstärkten Kontrollen müssen Autofahrer am Sonntag und Montag, 24. und 25. April, rund um den Flughafen rechnen – wenn US-Präsident Barack Obama an- und abreist.

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Keine Vollsperrung, aber kurzfristige Staus und mehr Kontrollen stehen in Langenhagen bei der Ankunft und Abfahrt von US-Präsident Barack Obama an.

Quelle: Peer Grimm (Archiv)

Langenhagen. Besonders betroffen von dieser Regelung sind nach Aussage eines Polizeisprechers die Resser und die Münchner Straße, die sich beide im Sicherheitsbereich befinden. „Eine Vollsperrung ist nicht geplant und damit auch keine Umleitung“, sagte der Sprecher und reagierte damit vor allem auf Nachfragen von Ressern. Wenige Einschränkungen gebe es auch für Unternehmen aus dem Gewerbegebiet Godshorn, die die Anschlussstelle Flughafen an der Autobahn 352 nutzen. Zugleich kündigte der Sprecher verstärkte Kontrollen an den Straßen rund um den Flughafen an.

Der Flughafen geht nach Aussagen von Sprecher Sönke Jacobsen davon aus, dass der Flugverkehr bis auf leichte zeitliche Verschiebungen normal ablaufen werde. „Wir rechnen außerdem damit, dass der Bus- und Bahnverkehr ebenso wenig beeinträchtigt sind wie die Zufahrt zu den Terminals“, sagte Jacobsen. Seinen Angaben zufolge bleiben die Aussichtsterrassen in der Welt der Luftfahrt an beiden Tagen ebenso geschlossen wie das Gate 66. Auch Kunden, die kurzfristig noch einen Platz im Mövenpick-Restaurant buchen wollen, werden keinen Blick aufs Vorfeld werfen können: „Wegen der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist der Zugang dort nicht möglich“, sagte eine Mitarbeiterin.

Der Airport selbst hat am Donnerstag in einem Rundschreiben an die „Mieter und Konzessionäre“ die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Darin würdigt der Flughafen den Besuch von Barack Obama als „weltweit positives Signal für den internationalen Messestandort und den Hannover Airport“. Den Planespottern macht der Flughafen nur wenig Hoffnung auf ein gutes Fotomotiv: „Nach jetzigem Stand ist nicht davon auszugehen, dass es Möglichkeiten geben wird, auf oder in der Nähe des Flughafengeländes Fotoaufnahmen von der Präsidentenmaschine zu machen“, heißt es. Es gelte ein Fotografier- und Filmverbot für die Air Force One, den Präsidenten, dazugehörende Fluggeräte und Personen. Alle Mitarbeiter müssten für den Sicherheitsbereich, dazu gehören Terminals und Vorfeldflächen, spezielle Zusatzausweise tragen. Einen pragmatischen Tipp gibt eine Airport-Mitarbeiterin: „Wer nichts verpassen möchte, sollte einfach einen Flug buchen. Dann bekommt er einen Blick aufs Vorfeld.“

Hier finden Sie alle Infos zum  Besuch von Barack Obama in Hannover.

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Air Force One im Juni 2015 am Flughafen in München.

Wenn US-Präsident Barack Obama am 24. April am Hannover Airport landet und tags drauf wieder abfliegt, dürfte in Langenhagen Ausnahmezustand herrschen. Die Polizei will einen großangelegten Sicherheitsbereich einrichten. Planespotter werden es nicht so einfach haben, die Air Force One abzulichten.

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