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Neue Kita für Krähenwinkel

Langenhagen Neue Kita für Krähenwinkel

Viel Licht und viel Bewegung: Der erste Entwurf für die neue Kita in Krähenwinkel hat Politik und Verwaltung überzeugt. Nur die Verkehrssituation im Ernst-Hugo-Weg wird mit Sorge betrachtet. Eröffnung soll im Sommer 2017 sein, ein aus Sicht des Rathauses sportliches Ziel.

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Ob die Fassade aus Holz oder im Verbundsystem gestaltet wird, ist noch eine Frage der Kosten und damit der politischen Entscheidung.

Quelle: Römeth Architekten BDA + Die Baupiloten BDA

Krähenwinkel. Eines werden die Kinder in diesem Haus mit Sicherheit können: sich bewegen. Der Bau, der Krähenwinkel erstmals kommunale Krippenplätze beschert, ist als langer, rechteckiger Bau in Ostwest-Ausrichtung am Ernst-Hugo-Weg geplant. Die ersten Skizzen, die jetzt dem Stadtplanungsausschuss und dem Ortsrat vorgestellt wurden, geben dem Gebäude auf den ersten Blick eine Berg-Silhouette. Das Innere gleicht einer bunten Höhle, in die viel Licht von außen fällt.

Entworfen hat dieses Konstrukt die Berliner Architektin Susanne Hofmann aus dem Team der Baupiloten in enger Kooperation mit den Kindern und Mitarbeitern der Tagesstätte. Es war, wie während der Sitzung sichtbar wurde, ein durchaus phantasievoller und kreativer Prozess, in dem es nicht nur um "Blickbeziehungen" oder das Spiel von "Licht & Spiegel" ging, sondern am Ende sogar das ganze Gebäude noch einmal gespiegelt wurde. So ist der Bereich für künftig zwei Krippengruppen nun im Westen der Einrichtung zu finden. Die Kindergartenkinder toben im Osten.

Für Verwunderung sorgte im Ausschuss die Erkenntnis, dass die gestaltete Außenspielfläche für die Kinder im Süden der Einrichtung und damit zwischen Straße und Gebäude angesiedelt ist. "Im Norden der Einrichtung und damit zum Feld hin dürfen wir wegen der angrenzenden Lärmschutzzone des Flughafens nichts offiziell ausweisen", sagte Hofmann. Stadtbaurat Carsten Hettwer ergänzte: "Wir haben deshalb den Baukörper bis an die äußerste Grenze geschoben." Strittig ist auch, ob der zukünftige "Anlieferverkehr der Eltern" (Hettwer) auf dem Ernst-Hugo-Weg problemlos an- und abfahren kann. Vor allem treibt die Krähenwinkler die Sorge um, es könnten viele unerlaubt von Norden über den dort gesperrten Ernst-Hugo-Weg kommen.

Der Neubau war bislang mit rund fünf Millionen Euro im Haushalt veranschlagt. Derzeit, so Hettwer in der Sitzung, liege die Schätzung bei einem leichten Plus von drei Prozent. "Dabei war der ursprüngliche Entwurf viel teurer. Erst in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen der Kita und der Stadt wurden die Kosten wieder gesenkt." Fraglich ist, welche Fassade das Gebäude erhalten wird. Die von allen Beteiligten favorisierte Holzfassade wäre noch einmal rund 30.000 Euro teurer als eine im Verbundsystem.

Hettwer möchte die neue Tagesstätte unbedingt im Kindergartenjahr 2017 eröffnen. Erst der Auszug des Kindergartens aus seinen bisherigen Räumen ermöglicht der Grundschule den Aufbau einer Ganztagsbetreuung.

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Diskutiert wird noch die Gestaltung des Außenbereichs. Vor allem die Platzierung der Stellplätze sowie die Wendemöglichkeit für Autofahrer steht dabei zur Debatte.

Quelle: Römeth Architekten BDA + Die Baupiloten BDA

Von Rebekka Neander

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