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Es werden weniger Tiere ausgesetzt

Langenhagen Es werden weniger Tiere ausgesetzt

Ferienzeit ist Urlaubszeit - und bedeutet normalerweise Hochsaison im Tierheim. Tausende Hunde werden an Rastplätzen zurückgelassen, wenn sich die Familien auf in die Ferien machen. Im Tierheim Krähenwinkel gibt es seit Beginn der Schulferien aber noch keinen Anstieg von Fundtieren.

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Quelle: Archiv

Langenhagen. Auch Kätzchen werden in Umzugskartons einfach am Straßenrand abgestellt - wie Sperrmüll. Der Tierschutzbund geht davon aus, dass im Sommer bundesweit circa 70.000 Haustiere in Tierheimen aufgenommen werden.

Im Tierheim Krähenwinkel können die Mitarbeiter seit Beginn der Schulferien am 23. Juli aber glücklicherweise keinen Anstieg von Fundtieren erkennen. „Ich glaube, das ist mittlerweile ein Mythos geworden“, sagt Geschäftsführer Heiko Schwarzfeld. „Bei uns wurde jedenfalls in den Ferien noch kein Tier abgegeben, das irgendwo aufgefunden wurde.“ Das liege laut dem Tierschützer vor allem daran, dass die Menschen achtsamer in Sachen Tierhaltung geworden seien. Haustiere gelten nicht selten als Familienmitglieder. „Eine artgerechte Haltung wird zunehmend ernst genommen.“ Viele Herrchen und Frauchen beziehen ihre Tiere in die Urlaubsplanung ein oder suchen Tiersitter. Zudem gebe es eine bessere Infrastruktur bei Tierpensionen, in denen Haustiere während eines Urlaubes untergebracht werden können.

Und auch die Technik bietet Haustieren Schutz: Immer mehr Hunde und Katzen bekommen einen Mikrochip eingepflanzt und werden registriert, sodass ihre Halter schnell ausfindig gemacht werden können. Außerdem ist das Aussetzen von Tieren kein Kavaliersdelikt: Die Ordnungswidrigkeit wird mit bis zu 25.000 Euro bestraft.

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