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Expert AG sucht händeringend Auszubildende

Godshorn Expert AG sucht händeringend Auszubildende

Das Unternehmen steht als Gewerbesteuerzahler in der Stadt hoch im Kurs. Wohl auch deshalb hat sich Hendrik Hoppenstedt die Expert AG bei seiner Sommertour als Ziel ausgesucht.

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Hendrik Hoppenstedt (Dritter von links) wird vom Vorstandsvorsitzenden Volker Müller (rechts) sowie dessen Vorstandskollegen Gerd Christian Hesse (links) und Stefan Müller in der Expert-Zentrale in Godshorn begrüßt.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Und der CDU-Bundestagsabgeordnete sowie seine begleitenden Langenhagener Parteifreunde haben vom Vorstand gleich Arbeitsaufträge mitgenommen.

Die Firma Expert an der Bayernstraße steht für gut 2 Milliarden Euro Umsatz im Jahr - gehört so zu den Top-Gewerbesteuerzahlern in Langenhagen. Doch so ganz problemfrei geht es dort trotz jüngst eröffnetem Erweiterungsbau nicht zu. Das erfuhr nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt vom Vorstandsvorsitzenden Volker Müller. Dem Unternehmen - seit knapp 53 Jahren in Langenhagen - macht unter anderem der fehlende Nachwuchs sehr zu schaffen.

„Wir würden wesentlich mehr einstellen“, sagt Müller, „ob als Auszubildende für Büro- und Versicherungskaufleute oder als IT-Spezialist.“ Im vergangenen Jahr konnten nur etwa die Hälfte der Lehrstellen besetzt werden. „Wir bilden gern aus und übernehmen alle“, verspricht Müller. Für das in Kürze beginnende Ausbildungsjahr sei er noch auf der Suche. Auch Flüchtlinge seien gern gesehen. Vorausgesetzt, sie besitzen entsprechende Deutschkenntnisse, antwortete Müller auf eine Frage des Langenhagener CDU-Fraktionschefs Bernhard Döhner, der speziell die gut ausgebildeten Flüchtlinge aus Syrien im Blick hat. „Da rennen Sie bei uns offene Türen ein“, betont Müller. An Döhner richtete sich auch der Appell des Expert-Chefs, sich für den Ausbau der recht schmalen Bayernstraße einzusetzen.

Zudem braucht das Unternehmen mit aktuell 478 Mitarbeitern in Godshorn mehr Platz. Man stoße wieder an die Kapazitätsgrenzen. Es werden erneut Erweiterungsflächen gebraucht. Auch das notierte sich Döhner in seinen Aufgabenzettel. Denn auch Expert trug sich vor einigen Jahren wegen fehlender Expansionsmöglichkeiten zeitweise mit Abwanderungsgedanken, berichtet Vorstandsmitglied Stefan Müller.

An Hoppenstedt selbst ging von Volker Müller der Wunsch, endlich etwas gegen die werberechtlichen Beschränkungen seines Unternehmens zu tun. Danach sei es Expert kartellrechtlich nicht gestattet, bundesweit für die in der Verbundgruppe zusammengeschlossenen Händler gemeinsam Werbung zu schalten. Das sei im Vergleich zu den Mitbewerbern ein klarer Nachteil, meint Müller. Dem Bundestagsabgeordneten, der auch Mitglied des Rechtsausschusses ist, war dies zwar neu, er sicherte aber seine Unterstützung zu.

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