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Fahlbusch plant Fairkaufhaus

Langenhagen Fahlbusch plant Fairkaufhaus

Fairkauf in Langenhagen geplant: Vertreter von Politik, Stadtverwaltung, Kirche und Unternehmen haben sich das einstige Supermarktgebäude angesehen, das als Secondhandkaufhaus umgebaut werden soll.

Mit gebrauchten Waren Käufern eine günstige Alternative zum Supermarkt bieten und gleichzeitig arbeitslosen Menschen eine Chance zur Qualifizierung im Verkauf geben – das steht hinter dem Konzept von Fairkauf. Reinhold Fahlbusch, Vorstandsvorsitzender von Fairkauf, will eine neue Kaufhausfiliale im Zentrum von Langenhagen eröffnen.

„Wir möchten ein Handels- und Dienstleistungszentrum mit einer sozialen Ausrichtung schaffen“, sagt Fahlbusch. Das 1300 Quadratmeter große einstige Supermarktgebäude auf dem Gelände an der Walsroder Straße 140 soll zum Secondhandkaufhaus umgebaut werden, sagt Fahlbusch. Da das Gebäude jedoch für Fairkauf zu groß sei, habe Fahlbusch weitere Investoren mit ins Boot geholt. „Es soll eine Pflegeberatung für alle Bürger geben, unabhängig vom sozialen Status“, sagt Fahlbusch. Die Elisabethkirche sei ebenso wie das Annastift an Räumen interessiert. Das Annastift plane eine eigene Nähstube, in der Frauen Kleidung nähen können. Die Produkte sollen im Laden verkauft werden, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Damit können die Frauen Wertschöpfungsketten schaffen, die ihnen helfen können, künftig selbstständig zu arbeiten“, sagt Fahlbusch.

Derzeit werden der Raumbedarf und die Kosten für den Umbau ermittelt. Laut Marco Brunotte, SPD-Ratsherr und Landtagsabgeordneter, werden für das Gebäude eine Wärmedämmung, neue Fenster und Trennwände benötigt. „Es steht allerdings noch nicht fest, ob das Fairkaufhaus auch finanzierbar ist“, sagt Brunotte. Im April werde über das Projekt entschieden.

von Anja Bartelt

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Reinhold Fahlbusch im Porträt
„Wir sind ein Kaufhaus, kein Ramsch- oder Ein-Euro-Laden“: Reinhold Fahlbusch vor dem Sozialkaufhaus Fairkauf in der Limburgstraße.

Reinhold Fahlbusch ist umtriebig, anpackend, sozial engagiert, politisch interessiert und mit dem notwendigen Sendungsbewusstsein ausgestattet, um in einer Stadtgesellschaft Aufmerksamkeit zu erregen. Außerdem fühlt er sich nach eigenen Angaben nicht an der Spitze am wohlsten - „sondern als erster Mann in der zweiten Reihe“.

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  • Fairkauf Ivi – 13.06.09 Fairkauf hat nicht nur 1 Euro Jobber oder Ehrenamtliche*bitte vorher informieren bevor man etwas falsches schreibt* Sondern haben auch Ausbildungsplätze Geschaffen und es sind mittlerweile 20 Festangestellte also haben sie etwas bewirkt was andere bisher noch nicht geschafft hatten. Langzeitarbeitslose bietet man an wieder in ein Arbeitsleben rein zu kommen was nach z.b. 4 jahren Arbeitslosogkeit nicht grade einfach ist. Also ich muss sagen ich finde fairkauf absolut klasse denn das ist etwas was die heutige Gesselschaft braucht.
  • Ursächlich? ich – 24.03.09 Den Zusammenhang der Eröffnung des Sozial-Möbelhauses und Schließung von Porta wage ich mal stark zu bezweifeln. Klingt sehr nach Schmetterlingseffekt.
  • Konkurrenz für den KostNixLaden? LD-50 – 21.03.09 Ob das wirklich so "fair" (neben der gesamten Augenwischerei um vorgeblich soziale Einrichtungen wie den Tafeln und SozialKaufhäusern) ist, einer bereits vorhandenen Einrichtung (http://www.kostnixladen.de/) auch mit Steuergeldern das Wasser abzugraben?
  • Sozial ist etwas anderes prakin – 20.03.09 Es wäre naiv zu glauben, dass diese sogenannten Sozialkaufhäuser keinen Einfluss auf den regulären Einzelhandel hätten.
    In der Innenstadt gibt es ein solches Sozial-Möbel-Kaufhaus.
    40 Vollzeitstellen waren dort geplant. Tatsächlich sind es weniger, dafür aber um so mehr "Ehrenamtliche" und Ein-Euro-Jobber. Es kaufen dort nicht nur Einkommensschwache ein, sondern auch Durchschnittsverdiener, die vielleicht sogar glauben damit etwas Positives zu bewirken.
    Einige Zeit nach Eröffnung des "Sozial"-Kaufhauses in Hannover wurde ein Möbelkaufhaus in Altwarmbüchen geschlossen.

    Wenn ich lese, dass man im Bereich Schneidern/Nähen ausbilden will, so sollte man auch mal die Zahl an arbeitslosen Änderungsschneiderinnen (mit Berufserfahrung) einmal nennen.
    Die haben auf dem 1. Arbeitsmarkt absolut keine Chance mit ihrer Ausbildung im "Sozial"-Kaufhaus.

    Die Einzigen Profiteure solcher Einrichtungen sind die Betreiber.
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