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Fahrer in Wrack eingeklemmt

Schulenburg Fahrer in Wrack eingeklemmt

Ein Autofahrer ist am Montag in Schulenburg bei einem Unfall schwer verletzt worden. Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten Mann. Um für derartige Einsätze gerüstet zu sein, steht bei den Ehrenamtlichen ständiges Üben auf dem Ausbildungsplan.

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Die Feuerwehr befreit in Schulenburg einen Autofahrer aus dem Wrack. Rechts: Um dafür gerüstet zu sein wird detailliert geübt.
Feuerwehr (Hasse/Bierschwale)

Quelle: Feuerwehr -Hasse

Langenhagen. Nach Auskunft eines Sprechers der Polizei hatte der 67 Jahre alte Autofahrer gegen 8.50 Uhr versucht, von der Desbrocksriede nach links auf die Hannoversche Straße abzubiegen. Dabei habe er offenbar den in Richtung Hannover fahrenden Sattelzug eines 49-Jährigen übersehen, berichtete der Sprecher weiter. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Golf über die gesamte Fahrbahn geschleudert.

Die alarmierten Feuerwehren aus Godshorn, Engelbostel und Langenhagen befreiten den Mann aus dem Wrack. Er kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Auch der Fahrer des Sattelzuges wurde leicht verletzt. Der Schaden beträgt etwa 8000 Euro. Die Hannoversche Straße war bis etwa 10.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Um etwa für diese Einsätze gewappnet zu sein, muss die Feuerwehr ständig üben. Denn die Arbeit der Ehrenamtlichen geht schon seit Langem über das „normale“ Feuerlöschen hinaus, berichtet Feuerwehrsprecher Stephan Bommert. In der Stadt hätten sich in den vergangenen Jahren diverse Gewerbebetriebe angesiedelt - viele aus der Logistikbranche, sagt er. „Der Schwerlastverkehr in und zu den Gewerbegebieten hat spürbar zugenommen.“ Neben möglichen Unfallszenarien böten auch die umgeschlagenen Güter entsprechende Gefahrenpotenziale. Darauf muss nicht nur die Technik der Feuerwehr angepasst werden, sondern auch die Ausbildung der Feuerwehrleute, meint Bommert. „Die Ortsfeuerwehr Godshorn wird nun den modernsten Einsatzleitwagen der Region erhalten, mit dem ein weiterer Schritt in die Zukunft gesetzt wird.“

Wegen der immer aufwendigeren Einsätze - etwa 500 im Jahr mit steigender Tendenz - steigen auch die Kosten für die Feuerwehr. So musste die Stadt Langenhagen im vergangenen Jahr 1,33 Millionen Euro ausgeben, knapp 300.000 Euro mehr als 2013. Doch Politik und Verwaltung haben zwischenzeitlich auf die steigenden Kosten reagiert und die Feuerwehrgebührensatzung angepasst. Unentgeltlich sind weiter die Einsätze bei Bränden, bei Notständen durch Naturereignisse und bei Hilfeleistungen zur Rettung von Menschen aus akuter Lebensgefahr. Anders sieht es indes etwa bei Fehlalarm oder vorsätzlicher Brandstiftung aus. Auch eine Brandsicherheitswache oder sogenannte freiwillige Leistungen bei Türöffnungen, Ölschäden oder das Einfangen von Tieren sind nun gebührenpflichtig.

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