Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Fast alle wollen Hoppenstedt

Langenhagen Fast alle wollen Hoppenstedt

Wenig überraschend: Hendrik Hoppenstedt heißt der CDU-Kandidat für die Bundestagswahl 2013. Für die Nominierung des Burgwedeler Bürgermeisters votierten am Montagabend 91 der 95 Delegierten aus dem Wahlkreis 43. Die 96-prozentige Zustimmung resultiert auch aus der Tatsache, dass Hoppenstedt als einziger Kandidat zur Wahl gestanden hat.

Voriger Artikel
85-Jähriger fährt gegen Wand und Laterne
Nächster Artikel
Mitarbeiter rügen rüden Ton

Wahlleiterin Editha Lorberg aus der Wedemark beglückwünscht Hendrik Hoppenstedt zu seinem Wahlergebnis.

Quelle: Oheim

Langenhagen. Die Flughafenstadt ist für die CDU wahrlich kein einfaches Pflaster - das ist zumindest seit der vorigen Kandidatenkür für die Bundestagswahl im Jahr 2008 bekannt. Seinerzeit überraschte das Votum für den Neuling Sebastian Lechner nicht nur die davon betroffene Monika Brüning als langjährige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 43, sondern auch viele andere Christdemokraten. Der Ausgang ist bekannt. Das nördliche Umland muss seit 2009 ohne eigene CDU-Vertretung in Berlin auskommen.

Das soll mit der Nominierung des Burgwedeler Bürgermeisters Hendrik Hoppenstedt nun alles anders werden. Bereits im Vorfeld herrschte unter den Christdemokraten im gesamten Wahlkreis, der von Burgdorf über Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen, Garbsen, Wedemark, Neustadt bis nach Wunstorf reicht, Zustimmung in Sachen Hoppenstedt-Kandidatur.

Auch Hoppenstedt gab sich vorab siegesgewiss: „Ich bin zuversichtlich.“ Über ein Ergebnis um die 70 Prozent müsste man dann aber reden, meinte der 40-Jährige. Schließlich habe er als Kreisvorsitzender des größten Niedersächsischen CDU-Verbandes dem einen oder anderen auch schon mal „auf die Füße getreten“.

Doch das ist gar nicht nötig. Hoppenstedt hatte 91 der 95 Delegierten hinter sich und sprach von einem „großartigen Ergebnis“. Nun stellt sich in Kürze die Frage, wo ihn die Landes-CDU auf ihrer Liste platzieren wird. Doch da hat der Burgwedeler als CDU-Kreisvorsitzender ein gehöriges Pfund, mit dem er wuchern kann. Das erwarte er auch, sagte er nach der Wahl. Aber auch die Direktmandate, die Hoppenstedt bei der Wahl einsammelt, könnten entscheidend sein.

Seine Gegenkandidatin Caren Marks attestierte Hoppenstedt auf Anfrage, dass er sicherlich ein respektabler Kandidat sei. „Ich bin gespannt, mit welchen Inhalten er seine Kandidatur nun untermauert“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete aus der Wedemark. Bisher habe es da noch keine klaren Aussagen zu lesen gegeben. Allerdings hatte Marks auch nicht Hoppenstedts flammende Bewerbungsrede am Montag im Langenhagener Forum gehört. Dort brachte sich der Burgwedeler in Sachen Finanz- und Sozialpolitik in Position.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr